WANN IST UNSER GEHIRN BESONDERS KREATIV UND INNOVATIV?

Am 8. Mai 2016, in Magazine, von Dr. h.c. Stefan Buchberger

"Unser Gehirn weiß mehr als wir denken! Wir haben unser Denken und Handeln selbst in der Hand, unser Gehirn kann Krankheiten heilen, …!" – Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Niels-Peter Birbaumer an konkreten Fällen aus seinen wissenschaftlichen Studien. Sein Buch "Dein Gehirn weiß mehr, als Du denkst" war Wissenschaftsbuch des Jahres 2015 in Österreich. Die moderne Hirnforschung kennt die Voraussetzungen dafür, dass die grauen Zellen in Schwung kommen. Impro-Theater, musikalische Spiele oder Achtsamkeitsübungen wirken im Geschäftsleben seltsam, nur die Wissenschaft belegt – Wer achtsam ist und im Austausch mit anderen Menschen steht, dessen Gehirn ist besonders kreativ und innovationsfreudig.

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Dipl.-Soziologe Giorgos A. Papandreou Ex-Premierminister im Gespräch mit CEO der TRUST-Gruppe Dr. h.c. Stefan Buchberger über die Motivation der Bevölkerung ganzer Staaten. Papandreou war von Oktober 2009 bis November 2011 griechischer Ministerpräsident, 1999 bis 2004 Außenminister, Februar 2004 bis März 2012 Vorsitzender der Partei Panellinio Sosialistiko Kinima
 

Zuerst möchte ich Ihnen eine wahre Geschichte erzählen

Hillary war nicht der erste auf dem Mount Everest. 1952 erstieg Sir Edmund Hillary den Mount Everest. Obwohl jeder dachte, das ist unmöglich. Bald darauf wurde er von der Königin von England geadelt. Deswegen „Sir“ Edmund Hillary. Neben seinem großen Erfolg steht unter den meisten Forschern fest – Hillary war nicht der erste da oben auf dem Mount Everest. 30 Jahre vorher hat es schon George Mallory geschafft. Er erreichte den Gipfel des Mount Everest 1924.

Warum hat Hillary den ganzen Ruhm bekommen und wurde von der Königin geadelt? Die Antwort ist ganz einfach – Hillary hat nicht nur den Gipfel erklommen, er hat es auch erfolgreich wieder nach unten geschafft. George Mallory hatte dieses Glück nicht. Er ist beim Abstieg gestorben. Die meisten Menschen haben bestimmte Erfolge in ihrem Leben, nur sie wissen sie nicht zu nutzen. Und sie erleiden dann Niederlagen, die nicht notwendig sind.

Warum können sie ihre Erfolge nicht nutzen und warum diese Niederlagen? Weil ihnen ein klares System fehlt. Eine Strategie.

Die wichtigsten Regeln für unseren Erfolg können wir
 zusammenfassen mit einem Wort – Positionierung!

 

Wann ist die letzte Chance vertan?

CEO der TRUST-Gruppe, Dr. h.c. Stefan Buchberger ist unter anderem als Trainer für Führungskräfte tätig. Er besucht Unternehmen und durchleuchtet sie, spricht mit Mitarbeitern und Top-Managern. Dabei reizt ihn die Frage – Wie kann es gelingen, dass die Menschen, die für das Unternehmen arbeiten, zufriedener sind? Vor kurzem war er bei einem Konzern zu Gast. Als die Geschäftsleitung ihn vorstellte, tat sie das mit den Worten – „Dieser Herr ist unsere letzte Chance!“ Er hat den Auftrag nicht angenommen, denn wenn ein Trainer die letzte Chance ist, dann kann das Projekt nicht gut ausgehen. Dann ist die Chance zum Kulturwandel schon vertan.

Nur die Menschen können etwas verändern

Häufig bekommt er es mit Managern zu tun, die den Begriff des „Wandels“ sehr lange vor allem technokratisch betrachteten. Veränderungen, ja. Nur bitte solche, die nichts mit Menschen zu tun haben. Also werden Effizienzprogramme aufgelegt, um auch noch das letzte Schräubchen zu optimieren. Das bringt kaum noch zählbare Verbesserungen, es ist bequemer, als sich mit den Menschen auseinanderzusetzen. Was in der deutschen Arbeitswelt lange fehlte, war der Bedarf, sich mit dem Denken anderer zu beschäftigen. „Stattdessen wurden immer weitere technische Projekte gestartet, um die Effizienz zu optimieren.

Jetzt braucht das Unternehmen ein neues Management

Was die Optimierungen betrifft, ist in vielen Fällen das Ende der Fahnenstange erreicht. Zeitgleich wird deutlich, dass in einem anderen Feld einiges im Argen ist. Mitarbeiter melden sich immer häufiger krank, das Thema Burnout verschwindet nicht, die Überlastungen lassen sich nicht mehr mit Hilfe von Programmen zur Work-Life-Balance abfangen. Nach und nach setzt sich bei den Unternehmen die Erkenntnis durch – Wandeln muss sich der generelle Umgang mit Menschen im Unternehmen. Damit das gelingt, brauchen die Unternehmen Führungskräfte, die in der Lage sind, bei ihren Leuten Begeisterung zu entfachen und aus Teams lebendige Gemeinschaften zu machen.

Warum dies so wichtig ist, zeigt die Hirnforschung

Ist ein Mensch leidenschaftlich und mit anderen zusammen bei der Sache, läuft das Gehirn zur Hochform auf. Dann entfaltet sich das gesamte kreative Potenzial der Mitarbeiter. Und das ist für Unternehmen viel wertvoller als das hundertste Effizienzprogramm. Gelingt der Wandel in der Unternehmenskultur, dann kommen die Mitarbeiter wieder gerne zur Arbeit. Wir erleben das heute schon bei Unternehmen, die man als Best-Practice-Beispiele bezeichnen kann. Den Menschen dort geht es einfach besser.

Wie funktioniert Führung mit Hirn?

Zum Beispiel, indem man Achtsamkeit ins Unternehmen bringt. Übungen zur „Mindfulnessbased Stress Reduction“ – kurz MBSR, auf Deutsch „Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion“ – geben dem Gehirn Impulse, damit ein Mensch Dinge anders wahrnimmt als gewöhnlich. Sich selbst. Die anderen. Auch die anstehenden Aufgaben. Es kann somit gelingen, Menschen aus einem subjektiv erlebten permanenten Bedrohungszustand zu befreien. Der Mensch kann sein Gehirn darin trainieren, Impulsen von außen nicht mehr automatisch eine ungünstig behaftete Bedeutung zu geben, sondern sie auf eine günstige Art neu zu bewerten. Dieser Ansatz klingt beinahe esoterisch – doch selbst harte Managertypen begreifen so langsam, wie wichtig das Thema ist. „Wenn ich Investmentbankern zu Beginn eines Trainings auf wissenschaftlicher Ebene erläutere, dass Menschen ein inneres Bedürfnis nach Verbundenheit in sich tragen, erlebe ich häufig, dass sich diese Business-Menschen tatsächlich trauen, Verbundenheit zueinander zu entwickeln. Sie sind dann selbst von sich überrascht und geben offen zu, dass sie einen Begriff wie Verbundenheit im Business-Meeting niemals gebrauchen würden, weil er eben zu esoterisch klingt“ – zitierte Herr Dr. h.c. Buchberger.

So schafft man ein Feuerwerk fürs Gehirn

Dass es bei der Führung mit dem Hirn um sehr einfache und bekannte Dinge geht, zeigt Dr. phil. Christoph Quarch. Gemeinsam mit dem Hirnforscher Prof. Dr. Dr. Gerhard Hüther widmet sich der Wissenschaftler in seinem neuesten Buch, das 2016 erscheinen wird, dem Spiel. Ich beobachte in den Unternehmen ein wachsendes Interesse am Geist. Gute Führungskräfte brennen darauf zu erfahren – Was sind das für Menschen, die ich führe? Und wie kann ich sie darin unterstützen, ihre Potenziale zu entfalten? Wir stehen noch am Anfang einer Bewegung. Wir gehen fest davon aus, dass Themen wie Führung und Spiel weiter an Bedeutung gewinnen. Der Grund dafür liegt auf der Hand. In engen Märkten mit globaler Konkurrenz sind Unternehmen auf kreative Mitarbeiter angewiesen. Diese machen den Unterschied, sie sind Garanten für Innovationen. „Philosophie und Hirnforschung lehren uns in erstaunlicher Einheit, dass sich das kreative Potenzial eines Menschen am besten im Spiel entfaltet“ – sagt Dr. Quarch. Als Spieler könne der Mensch neue Optionen erproben. Er kann sich öffnen und zeigen, wie es im normalen operativen Geschäft gar nicht möglich wäre.

Nehmen Sie sich Zeit zum Spielen, das ist die Freude des Erfolgs!

Dr. Quarch plädiert für Spielzeit in Unternehmen. Beispiele dafür sind Impro-Theater-Runden oder auch musikalische Spiele. „Ich erlebe immer wieder, wie Menschen im Spiel neue Kommunikationsformen erproben. Für das Gehirn ist das wie ein Feuerwerk, weil dadurch vollkommen neue Verschaltungen und Verbindungen entstehen.“ Wichtig ist, dass das Spiel nicht für wirtschaftliche Zwecke missbraucht wird. Es darf nicht für das Geschäft instrumentalisiert werden. Man spielt um des Spielens willen, das Spiel bleibt folgenlos. Nur, wenn das Gehirn weiß, dass diese Regel eingehalten wird, läuft es zur Hochform auf.

Empfehlung von Verbraucherschutz-VDS e.V. und TRUST-Gruppe

Vertrautes und sich wiederholendes Handeln und eingefahrene Denkweisen bei der Führung von Mitarbeitern verursachen das Ausbleiben von Erfolgserlebnissen und kreative Potenziale bleiben ungenutzt. Wichtig ist, statt über die ewig gleichen Denkmuster immer schneller vorankommen zu wollen, selbst beobachtend innezuhalten und sich zu fragen, wohin man unterwegs ist. Diese Fähigkeit zur Selbsterkenntnis ist der Schlüssel für einen zukunftsträchtigen Managementstil. Statt Angst und Druck auszuüben, was eine Flut von Stresshormonen auslöst und die Kreativität hemmt, setzen suppurative Führungskräfte auf Vertrauen und inspirieren ihre Mitarbeiter zu all dem, was für zukunftsfähige Unternehmen unerlässlich ist – Mitdenken – Mitgestalten – Teamgeist – Ideenreichtum. Wie dies funktioniert zeigt Ihnen Dr. h.c. Stefan Buchberger im Rahmen seines Seminars. Anschaulich und in seiner humorvollen Art vermittelt er die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und macht sie für die Führungsarbeit nutzbar. Mit diesen Themen zum Erfolg …

 Warum sollten Sie als Führungskraft Ihr Gehirn verstehen?
 Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter wirklich?
 Wie ändern Sie Haltungen und Einstellungen von Mitarbeitern?
 Wie erzeugen Sie Potenzialentfaltungsgeist?
 Wie können Sie Kreativität und Innovationen fördern?
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 Wie viel Veränderung braucht und verträgt der Mensch?
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37 Anmerkungen für WANN IST UNSER GEHIRN BESONDERS KREATIV UND INNOVATIV?

  1. Dr. Karsten C. Frank sagt:

    Wer seinem Gehirn etwas Gutes tun möchte, der hält es mit täglichem Training auf Trab. Auch ein gesunder Lebenswandel wirkt sich positiv auf unsere kleinen grauen Zellen aus.

  2. CEO Uli Altendorf sagt:

    Geniestreiche gelingen eher gegen die biologische Uhr. Eine Studie hat nachgewiesen – Unser Gehirn arbeitet im wachen Zustand analytisch, im müden bedient es sich aus der Trickkiste.

  3. Anna Peters sagt:

    Der Dichter Honoré de Balzac hasste die Müdigkeit. Um sie zu vertreiben, kippte er bis zu 40 Tassen Kaffee täglich in sich hinein.

    Der französische Romancier wurde bekanntermaßen zu einem äußerst produktiven und innovativen Schriftsteller – doch möglicherweise hätte er noch mehr geschafft, wenn er die Müdigkeit nicht in Kaffee ertränkt hätte. Denn die ist, wie amerikanische Forscher herausgefunden haben, ein Motor der Kreativität.

  4. CIO Eva-Katharina Buchberger – Vice President für TRUST-Gruppe sagt:

    Hallo zusammen!

    Eine Sache, die mich immer wieder überrascht ist, wie wir meinen, dass unsere Gehirne funktionieren und wie sie es dann tatsächlich tun. Häufig bin ich davon überzeugt, dass es einen bestimmten Weg gibt, wie Dinge erledigt werden müssen, nur um dann heraus zu finden, dass es der komplett falsche Denkansatz war.

    Als Beispiel – ich fand es immer ziemlich einleuchtend, dass wir in der Lage sind zu multitasken. Allerdings ist es den neuesten Forschungsstudien zufolge für unser Gehirn buchstäblich unmöglich zwei Dinge gleichzeitig zu tun.

    Kürzlich fand ich noch mehr dieser faszinierenden Experimente und Ideen, die mir sehr dabei geholfen haben zu verstehen wie unser Gehirn tatsächlich funktioniert und nicht wie ich dachte, dass es das tut!

  5. Dipl.-Kauffrau Alexandra Conrad sagt:

    Kreativität ist eine der Schlüsselressourcen der Zukunft. Wer an der Spitze bleiben will, braucht kontinuierlich neue Ideen. Das Problem mit diesen genialen Ideen – Sie kommen wann und wo sie wollen.

    Einfach hinsetzen, nachdenken und die Geistesblitze zählen – so einfach funktionieren Kreativitätstechniken leider nicht. Erfinderisch zu sein ist oftmals harte Kopfarbeit, mehr Frust als Lust.

    Trotzdem gibt es einige Tricks und Kniffe, wie Sie der eigenen Kreativität dezent auf die Sprünge helfen können … Lernen kann man sie bei den TRUST-Gruppe-Vorträgen!

    • Prof. Dr. Barbara Bayer sagt:

      Guten Morgen Frau Conrad,

      Kreativität ist die Voraussetzung für Innovation. Durch Kreativität werden Ideen generiert. Als Innovation wird die Umsetzung neuer Ideen bezeichnet. Das kann in der Tat nicht jeder; die Fähigkeit, Ideen zu generieren, aber bringt jeder Mensch mit.

      Hirnforscher suchen seit Jahrzehnten nach dem Sitz der Kreativität. Mit Hirnscans haben Forscher beobachtet, welche Areale des Gehirns beim Lösen kreativer Aufgaben aktiv sind. Resultat: Es gibt kein einzelnes Kreativitätsareal, dabei sind vielmehr verschiedene Hirnregionen aktiv.

      Eine wichtige Rolle spielt aber die Geschwindigkeit, in der das Gehirn arbeitet: Bei der Messung der Hirnströme zeigte sich, dass kreative Menschen in der Lage sind, rasch zwischen einer niedrigen und einer hohen Geschwindigkeit hin und her zu wechseln. “Aus diesem Grund sollten kreative Prozesse aus mehreren Phasen bestehen” – sagt CEO der TRUST-Gruppe, Dr. Stefan Buchberger.

  6. Walter Storch sagt:

    Kreative Menschen sind energiegeladen und sehr ruhebedürftig, habt Ihr das gewusst?

    • Dil.-Ing. Alexander Müller sagt:

      Guten Morgen Herr Storch,

      richtig gesagt und kreative Menschen entsprechen nicht klassischen Geschlechterrollen. Sie sind einfach anders im positiven Sinne!

      • Emil Stolz sagt:

        Hallo und guten Morgen!

        Kreative Menschen sind rebellisch und konservativ zugleich. Das war für mich eine wichtige Erkenntnis, die ich vor ein paar Tagen bei Herrn Dr. Buchberger, CEO der TRUST gelernt habe!

  7. Ludvig Groß sagt:

    Picasso, James Last, Marlene Dietrich – Große Künstler ihres jeweiligen Fachs. Was befähigt sie zu kreativen Höhenflügen?

    Haben Sie ein kreativeres Gehirn als andere?

  8. Univ.-Prof. Reinhold Baron von Bessing – 2. VDS e.V. - Vorstand sagt:

    Guten Morgen lieber Herr Groß,

    diese Frage ist schwer zu beantworten. Wie kann man das erforschen? Man könnte junge Menschen auf ihre kreativen Fähigkeiten hin testen und sehen, wer Künstler wird. Aber sie könnten genauso gut Wissenschaftler oder Ingenieure werden – denn diese benötigen ebenso Kreativität. Nur der Ausdruck ihrer Kreativität unterscheidet sich.

    Es ist kaum möglich zu definieren, wie sich diese Kreativität selbst unterscheidet. Wir sind gerade dabei zu erforschen, inwiefern Menschen unabhängig von ihrem Beruf kreativ sind. Wo zeigen sich entsprechende Prozesse im Gehirn? Zuerst müssen wir die Phase klären, die wir untersuchen wollen. In der Anfangsphase eines kreativen Prozesses beginnen die Menschen nach einer Lösung für eine Aufgabe oder eine Frage zu suchen.

    Das ist in der Kunst übrigens gar nicht so anders als in der Wissenschaft. Denken Sie an Künstler wie Picasso, der den Kubismus mit begründete.

    Er suchte nach einer Lösung für ein verzwicktes Problem – drei Dimensionen zweidimensional darzustellen.

  9. Ilona Bacher sagt:

    Allzu viel weiß man nicht über Kreativität. Die ist da oder auch nicht!

    • CEO der TRUST-Gruppe Dr. h.c. Stefan Buchberger sagt:

      Kreativität ist oft ganz schön mysteriös und unvorhersehbar. Ideen kommen aus dem Nichts und verschwinden plötzlich, wenn man sie am meisten braucht.

      Und – Kreatives Denken fordert ein komplexes Erkenntnisvermögen. Wissenschaftler weltweit verstehen jetzt – Kreativität ist viel komplexer als bisher angenommen. Es geht nicht nur um die Unterscheidung zwischen der rechten und linken Gehirnhälfte.

      Die Theorie sagt, dass die linke Gehirnhälfte für rationales und analytisches Denken steht und die rechte Hälfte für Kreativität und Emotionen.

      Und es steckt noch viel mehr dahinter – unzählige kognitive Vorgänge, neuronale Wege und Emotionen.

      • Dr. Susen Rosenkranz sagt:

        Lieber Herr Dr. Buchberger,

        danke für diese Erkenntnis. Kreative gehen Risiken ein, wie Sie auch und lernen aus ihren Fehlern.

        Etwas zu riskieren, ist Teil von kreativer Arbeit und viele Kreative lassen sich regelrecht von der Gefahr inspirieren.

  10. Kurt Knorr sagt:

    Hallo – Sie umgeben sich immer mit Schönheit.

    • Dr. Hilde Schuster sagt:

      Stimmt auf alle Fälle, Herr Knorr!

      Kreative haben einen hervorragenden Geschmack und sie genießen es, von Schönheit umgeben zu sein.

      Eine Studie, kürzlich veröffentlicht in dem Journal „Psychology of Aesthetics, Creativity, and the Arts“ zeigt, dass kreative Menschen – auch Musiker aus Orchestern, Musiklehrer und Solisten, sich zu kreativer Schönheit sehr hingezogen fühlen.

  11. Johann Weinberger sagt:

    Mir ist aufgefallen, dass sich  KREATIVE Menschen sehr viel Zeit für Achtsamkeit nehmen!

    • Otto Ernst sagt:

      Lieber Johann,

      ja das stimmt. Die Grundidee bei der Achtsamkeit – Entspannung fängt im Kopf an.

      Einfache Übungen sollen dabei helfen, den Alltagsstress zu senken – und die Welt bewusster wahrzunehmen.

      • Dr. Moritz Roth sagt:

        Hallo zusammen,

        ein kleiner Test – Wissen Sie noch, wie der Kaffee heute Morgen geschmeckt hat? Nein? Bei den meisten Menschen geht morgens schon der Autopilot an, sagt Achtsamkeitstrainer Dr. Stefan Buchberger aus München.

        Dadurch sind sie oft nicht bei dem, was gerade passiert. "Wenn sie unter der Dusche stehen, kochen sie in Gedanken Kaffee, wenn sie den Kaffee trinken, denken sie, 'Ich muss los', und so weiter" – sagt Herr Dr. Buchberger weiter.

  12. Dr. Josef Wilde sagt:

    Wenn kreative Menschen schreiben, malen, tanzen oder sich auf irgendeine Weise selbst ausdrücken, kommen sie oft in ihre eigene „komfortable Zone“ oder wie man es noch bezeichnen könnte: in den „Flow State“, den Zustand des Flusses.

    Er verhilft ihnen zu einem hohen Level an Kreativität. Sie sind im Fluss mit ihrer Arbeit. Das ist ein mentaler Zustand geprägt von Konzentration und Ruhe.

    Wenn jemand in diesem Stadium ist, ist er immun gegen internen oder externen Druck. Genauso wie gegen jegliche Ablenkungen.

  13. Dr. Tim Meisinger sagt:

    Für Kreative ist die Welt ein Spielplatz, denn sie sehen überall Möglichkeiten und nehmen ständig Informationen auf, die Futter für weitere Gedanken sind.

    Ihr seit die kreativsten Menschen, die ich je getroffen habe, dazu sehr intelligent und aufmerksam. Danke für alles und heut besonders für die Geburtstagskarte!

    • Udo Goldmann sagt:

      Lieber Herr Dr. Meisinger, hallo zusammen!

      Eine super Betreuung während der letzten 11 Jahre und sehr einfühlsame Gespräche mit den verschiedenen TRUST-Spezialisten, sehr schnelle Terminvergabe und gutes Zeitmanagement im Büro.

      Alle sind wirklich super freundlich und sind immer auf meine Sorgen eingegangen. Klasse Geburtstagskarte – Danke!

  14. Jakob Alt sagt:

    Kreativität und Flexibilität sind Kompetenzen, die uns sowohl privat als auch im Job tagtäglich immer öfter abverlangt werden.

    Daher danke für diesen Artikel, lieber Herr Dr. Buchberger!

    • Margarete Schreinemaker sagt:

      Lieber Herr Alt,

      leider fallen uns negative Gedanken zu oft und viel leichter als die produktive Ideenfindung.

      Das heißt in der Regel ist es einfacher zu verurteilen, was nicht funktioniert, anstatt darüber nachzudenken, auf welchem Weg unsere Ideen vielleicht doch realisierbar oder unsere Probleme lösbar sind.

      • Dr. Dirk Hoffmann sagt:

        Hallo zusammen, interessante Beobachtungen.

        Das liegt daran, dass wir gerne in die im Stammhirn gespeicherten Kindheitsmuster zurückfallen. Diese bestehen aus den drei archaischen Mustern Angriff, Flucht und Erstarrung.

        Gerade im Job oder in der Beziehung verfallen wir häufig in diese Erstarrung und fühlen uns von Problemen vollkommen blockiert.

        Hirnforscher nennen dieses Phänomen – Die erlernte Hilflosigkeit. Und da verharren wir zu oft.

        • CFO für TRUST-Gruppe - Dr. h.c. Manuela Lindl sagt:

          Guten Abend liebe Mit-Kommentatoren!

          Es gibt einfache Regeln, um die gewohnten Muster zu verlassen und ganz einfach auf neue Ideen zu stoßen.

          Zum einen gilt – Es gibt kein richtig oder falsch. Alle Ideen sollten notiert werden. Ideengenerierung und Ideenbewertung sollen nicht strikt getrennt werden.

          Zunächst sollte jeder Einfall positiv betrachtet werden, da es in der Phase der Ideensammlung nicht primär um die Realisierung oder um die kritische Analyse geht.

          Erst bevor eine endgültige Entscheidung gefällt wird, ist es ratsam, eine Nacht darüber zu schlafen.

  15. Timon Janka sagt:

    Kreativität kann man üben. Wer das nicht alleine kann geht besser zu TRUST-Gruppe-Karriere-Spezialisten!

    • Peter Dreier sagt:

      Lieber Timon,

      mein Fazit – In der Routine des Alltags vergessen wir häufig, unsere Kreativität zu fördern und uns dafür ganz bewusst und neugierig auf neue Situationen einzulassen.

      Dabei ist die kreative Ideenfindung besonders im familiären und beruflichen Alltag eine unserer wichtigsten Kompetenzen, um Probleme flexibel zu lösen und schnell einen Plan B zu entwickeln. Wer öfter einmal den Blick über den Tellerrand wagt, wird feststellen, wie einfach es ist, auf neue Ideen zu stoßen. Ansonsten empfehle ich auch die TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen.

  16. Dr. Claus Unger sagt:

    “Kreativität ist eine der Schlüsselressourcen der Zukunft. Wer an der Spitze bleiben will, braucht kontinuierlich neue Ideen” – sagt CEO der TRUST-Gruppe, Dr. Stefan Buchberger.

    • Dr. Josef Wilde sagt:

      Guten Abend Herr Dr. Unger,

      auch der Hirnforscher und Psychologe Prof. Dr. Ernst Pöppel erklärt, warum Hunger die Kreativität fördert und gute Ideen in Bürohochhäusern so leicht verpuffen.

  17. Juliane Gabler sagt:

    Manchmal passiert mir das – jemand fragt mich „Woran denkst Du gerade?“ Dann werde ich abrupt aus meinen Gedanken gerissen, die gerade abgeschweift sind.

    Und kämpfe mich auf der Suche nach einer passenden Antwort durch das Chaos in meinem Kopf. Versuche für einen Moment Ordnung zu schaffen. Und sage – weil ich keine passenden Worte finde- „Ach, an gar nichts.“ Und weiß, dass das nicht stimmt.

    Geht es Euch auch so?

    • COO Susanne von Borsdorf sagt:

      Hallo Juliane,

      ja in unserer modernen Welt fordern Reizüberflutung und die enge zeitliche Taktung unser Gehirn fast kontinuierlich heraus. Und lassen dem Abschweifen der Gedanken wenig Raum.

      Meine Erfahrungen in Melbourne habe ich gelernt Leerlauf in meinem Alltag zuzulassen. Weil ich mehr im Einklang mit mir selbst und meinem Leben bin, wenn ich meinen Geist regelmäßig auf Wanderschaft schicke. Aristoteles wäre stolz, denn damals, in der Antike, war die Muße das höchste Gut.

  18. Rita Konen sagt:

    Liebes TRUST-Gruppe-Team, liebe TRUST-Spezialisten …

    Ihr habt mich so wunderbar über viele Jahre beraten, betreut und über die für mich schwere Zeit fern der Heimat gebracht.

    Ich will hier keinen Roman schreiben, nur einfach DANKE sagen für alles! Besonderen Dank auch für die sehr schönen Gratulationen, ihr habt nie etwas ausgelassen.

    Rita Konen aus der Schweiz

  19. Petra Lehmann - Österreich sagt:

    Ein ganz großes Lob an die TRUST-Gruppe-Spezialisten- und Mitarbeiterteam.

    Ich bin 6 Jahre in ihrer Obhut und habe festgestellt, daß man keine bessere Fürsorgepflicht erwarten kann. Ihr seit die besten!

    Ich fühle mich sehr umsorgt und sage hiermit nochmals vielen, vielen Dank für die große Hilfe und auch für die tollen Geburtstagsgeschenke!

  20. Josef Jedeberg sagt:

    Wenn Angestellte keinen Spaß mehr an der Arbeit haben, liegt das meist an den direkten Vorgesetzten. Das zumindest zeigt eine neue Studie.

    Vor allem Ältere fühlen sich vom Chef vernachlässigt. Das kostet Milliarden.

  21. Alexandro Nava sagt:

    Niemand kann Multitasking. Dabei wissen Experten wie CEO der TRUST-Gruppe Dr. Stefan Buchberger längst – Weder Frauen noch Männer beherrschen das. Unser Gehirn kann das nicht.

    “Tatsächlich strengt uns dieses Hin- und Herschalten enorm an – wir vergeuden Energie” – sagt Dr. Buchberger. Das führe zu Fehlern und zu Stress. Zum einen, weil man überfordert ist. Und auch deshalb, weil man immer wieder Fehler korrigieren muss – das koste letztlich mehr Zeit, als die Aufgaben nacheinander zu erledigen.

    • Ludger DeWit sagt:

      Lieber Alexandro,

      Achtsamkeit ist en vogue – und erhält zunehmend auch wissenschaftlich Rückendeckung. Drei Viertel aller Studien zur positiven Wirkung von Achtsamkeit als ein wesentlicher Bestandteil der Meditation wurden in den vergangenen zehn Jahren veröffentlicht. Achtsamkeit verspricht mehr Zufriedenheit und Freude im Leben.

      Was genau steckt hinter dem Modewort, das Einzug in viele Lebensbereiche genommen hat und als Allzweckwaffe zur Verbesserung der Lebensqualität erscheint? All das lernt man bei den TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen.

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