UNAUSGESPROCHENE BUSINESS REGELN!

Am 12. April 2013, in Magazine, von Güneri Emelie

Wann soll das Handy definitiv schweigen? Muss ich dem Gastgeber der Party ein Geschenk mitbringen? Wie verhalte ich mich bei einem Vorstellungsgespräch? Das sind nur einige Situationen, in denen viele nicht so genau wissen, wie sie sich verhalten sollen und was das Gegenüber erwartet. In all den Jahren, seit der "Ur-Knigge" erschienen ist, haben sich die Wertvorstellungen und auch die Verhaltensregeln verändert und an die gesellschaftlichen Entwicklungen angepasst. Mit diesem zeitgemäßen BLOG-Werk für ein harmonisches Zusammenleben, das viele Hinweise und Tipps enthält, die von gegenseitiger Achtung und Fairness geprägt sind, statt den moralischen Zeigefinger zu heben.

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Ihr "GESCHENK" für den Blog-Besuch   J E T Z T - A N S E H E N
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   Handicap
   Der Umgang mit Behinderten fällt den meisten
   Nichtbehinderten schwer: Sie sind unsicher,
   neigen zu übertriebener Rücksicht oder Mitleid
   und machen es für die Betroffenen dadurch
   nur noch unangenehmer. Die meisten
   Behinderten wollen von ihren Mitmenschen in
   erster Linie als Mann, Frau, Kunde, Mitarbeiter,
   Fachkraft, etc. wahrgenommen werden, nicht
   als Mensch mit Handicap. Behandeln Sie sie
   normal und bieten Sie Hilfe an, wenn sie
   augenscheinlich gefragt ist – etwa bei einem
   Rollstuhlfahrer, der eine Treppe überwinden

möchte. Helfen Sie nie ungefragt! Das interpretieren manche als Eingriff in ihre Autonomie. Für den Fall, dass geistig Behinderte Sie einmal bedrängen oder verbal beleidigen, sehen Sie großzügig darüber hinweg und bleiben Sie freundlich und ruhig.

Integrieren
Neu im Team? Machen Sie sich einen Überblick über die geschriebenen wie ungeschriebenen Regeln der Gruppe und des Unternehmens. Gehen Sie noch keine Koalitionen ein, auch wenn man sie Ihnen gleich anbietet. Vorerst. Halten Sie sich mit Ratschlägen und Verbesserungsvorschlägen zurück. Bevor Sie den Laden mit ihren Ideen dominieren, beweisen Sie zuerst Ihre Fähigkeit zur Integration und Unterordnung. Seien Sie nicht vorschnell mit dem "Du" – es sei denn, es gehört zur Kultur. Nähe bauen Sie besser auf, indem Sie zuhören, Hilfe anbieten, sich mehr engagieren als gefordert wird und sich in Sprache, Kleidung und Gepflogenheiten anpassen. Haben Sie erst einmal genug Vertrauen gewonnen, können Sie sich mehr Freiheiten gönnen.

Jux
"An seinen Scherzen erkennt man den Menschen", wissen die Franzosen. "Scherze, die schmerzen, sind keine", mahnen die Spanier, und eine russische Volksweisheit sagt – "Kein Scherz ist besser als der über sich selbst". Bei aller Liebe zu Wortwitz, Jux und Dollerei – Humor ist heikel. Einerseits kann er verbinden, eine gespannte Atmosphäre entschärfen oder die Laune heben. Andererseits – Nicht jeder verträgt Humor – Ironie ganz besonders – und über das, was der eine lustig findet, lachen die anderen noch lange nicht. Setzen Sie Späße nur mit Bedacht ein – keine diskriminierenden Witze; keine Scherze über Sex, Frauen, Politik, Religion; kein Veralbern von abwesenden Dritten. Unbedenklich ist, Sie erzählen eine launige Anekdote aus Ihrem Leben, bei der Sie zugleich eine charmante Schwäche zugeben.

Komplimente
Schmeicheleien hört jeder gerne. Turbulent wird es immer dann, wenn diese ins Anzügliche abgleiten. Wer auf dem schmalen Grat zwischen Kompliment und sexueller Belästigung nicht balancieren kann, sollte das lassen. Im Job könnten leicht Ermahnung und Abmahnung die Folgen sein. Vor allem wenn die berufliche Hierarchie ins Spiel kommt. Kollege kann der Kollegin – die sie gut kennen – sagen: "Sie sehen heute bezaubernd aus." Als Chef ist das schon das Äußerste, was Sie sich erlauben sollen. Je mehr Sie ins Detail gehen – "Dieses Dekolleté, diese Beine, Ihre Figur …Wahnsinn!" – desto belästigender kann das auf den anderen wirken. Übrigens, das gilt auch für betriebliche Anlässe wie eine Geburtstagsfeier, ein Ausstand nach Dienstende. Hier herrscht eine private Atmosphäre – für Juristen ist dies immer noch ein berufliches Umfeld. Wenn Sie dem anderen schon eine Freude machen wollen, loben Sie lieber dessen Leistungen, seine Charakterstärken, sein Teamspiel. Alles unverfänglich – und sehr schmeichelhaft.

Ladies First
Die Dame zuerst, gilt nur noch im Privaten. Bei Geschäftsterminen zählt allein die Hierarchie. Hier wird stets der ranghöchste Gast zuerst begrüßt – unabhängig vom Geschlecht. Sind solche Hierarchien nicht erkennbar, wird zuerst die Person begrüßt, die man am besten kennt. Immer wieder kommt die Frage: Wer hält wem die Tür auf – er ihr oder sie ihm? Oder wer hilft wem in den Mantel? Diese Regeln gelten heute als überholt. Sie kann unterstützend eingreifen, er auch. Es gibt aussagekräftigere Gradmesser für die Emanzipation als die Fähigkeit, alleine in einen Mantel zu schlüpfen. Nicht angebracht ist es, solche Gesten barsch abzulehnen.

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Artikel Erscheinungstag
ERFOLGS-ABC – "BENIMM ist IN" 15.03.2013
SOUVERÄN, BELIEBT & ERFOLGREICH 29.03.2013
UNAUSGESPROCHENE BUSINESS REGELN 12.04.2013
BENIMM-REGELN, DIE MAN KENNEN SOLL 26.04.2013
SICHER ÜBER GLATTES BUSINESS-PARKETT 10.05.2013
BERUFLICH UND PRIVAT IM VORTEIL 24.05.2013
BUSINESS KLEIDUNG für den HERREN 07.06.2013
BUSINESS KLEIDUNG für die DAMEN 21.06.2013
POSITIVES IMAGE MACHT SOUVERÄN 05.07.2013

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50 Anmerkungen für UNAUSGESPROCHENE BUSINESS REGELN!

  1. Dr. Frank Juncker sagt:

    Beim Empfang von Kunden begrüßt man zuerst die ranghöchste Person – und dann folgt man der Reihe, in der die Personen stehen.

    Ist die Rangfolge nicht erkennbar oder gibt es keine? Dann wendet man sich an denjenigen, den man kennt. Entgegen mancher Erwartung – „Ladies first „ ist das letzte Kriterium.

    Traditionell eingestellte Menschen werden vielleicht zuerst die Damen begrüßen in der Reihenfolge ihres Alters, womöglich sogar mit Handkuss. Dabei sollte man die klassische Höflichkeit nicht überdosieren, empfiehlt auch die TRUST-Expertin.

    • Regina Luxemburg sagt:

      Herr Dr. Juncker,

      besonders zielstrebige Mitarbeiter verfahren beim Grüßen und Begrüßen mit Handschlag einfach nach ihren eigenen Regeln – damit das nicht auffällt, sollte man am besten so zügig vorgehen, dass niemand ihre Entscheidung hinterfragt.

      Egal, wie man vorgeht, sich mit den Verhaltensregeln seines Umfeldes erst einmal vertraut zu machen ist von Vorteil. Denn nur dann könne man Reaktionen seines Gegenübers richtig einschätzen und wahrt sich einen "Entscheidungsfreiraum".

      Man könne vergleichen, "wie gut das, was man selber möchte" zu den äußeren Erwartungen passt – und dann abwägen – "Soll man das eigene Verhalten modifizieren?" Es ist unbedingt zu empfehlen!

  2. Beate Hoffmann sagt:

    Hallo zusammen,

    um sich gekonnt über den sogenannten Business-Knigge hinwegzusetzen, sollte man sich einmal auf das Thema einlassen. Man sollte die Regeln kennen, die Vor- und Nachteile des eigenen Naturells einschätzen können – und bei alledem auch die Kollegen, Vorgesetzten oder Geschäftspartner nicht aus den Augen verlieren, mit denen man es zu tun hat.

    In diesem Sinne treffen sich die Tipps für Knigge-Abweicher dann vielleicht besser mit den Absichten des ursprünglichen Knigge als manch dogmatisches Benimmhandbuch.

    Auch der Freiherr empfahl seinen Lesern, in ihrem Handeln stets den gesellschaftlichen Zusammenhang und den Charakter des Gegenübers zu berücksichtigen – und sich nicht anzubiedern. "Handle selbständig!", lautete seine Maxime.

  3. CEO Vivien Schröde sagt:

    Laut Definition ist „Etikette das regelgerechte Sozialverhalten innerhalb spezieller sozialer Kreise“. Im daily Business ist es besonders wichtig, nicht durch ungebührliches Benehmen aufzufallen, dies fängt bereits beim Vorstellungsgespräch an.

    Die richtige Kleidung zum richtigen Anlass, stets die Visitenkarte zum richtigen Zeitpunkt zückend und ein Meister des Smalltalks. So sehen sich viele gerade angehende Führungskräfte in Deutschland. ist dem wirklich so?

    Ein Blick in diesen Business Knigge kann helfen, oder?

  4. Moires Pikante sagt:

    Menschen mit Behinderungen sind ganz normale Mitglieder unserer Gesellschaft. Sie gehen zur Arbeit, sind fröhlich, haben Freunde, gehen auf Reisen, …

    Man sollte sich gegenüber ihnen nicht wie die „drei berühmten Affen“ – nichts hören, nichts sehen, nichts reden – verhalten!

    Ich selbst habe einen Handicap Nachbarn, der seinen Alltag ganz alleine und mit Erfolg meistert.

  5. MA Gregor Strasser sagt:

    Die Benimmregeln sind ein Spiegel der Zeit. Militärischer Drill, steifes Gehabe sind heute nicht mehr gefragt.

    Wer seinem Gesprächspartner das Wort abschneidet, sich bei Tisch schlecht benimmt oder unpassend gekleidet ist, hat es auf dem Weg nach oben schwer. Egal, ob Treffen mit dem Chef, Kunden oder Kollegen – nach wie vor ist es der erste Eindruck, der zählt und sich im Nachhinein nicht mehr evidieren lässt.

    Innerhalb von drei Sekunden entscheidet sich, ob andere mit Sympathie oder Antipathie reagieren.

    • MBA Alexander J. Gerstadt sagt:

      Herr Strasser, egal, ob Treffen mit dem Chef, Kunden oder Kollegen – nach wie vor ist es der erste Eindruck, der zählt und sich im Nachhinein nicht mehr revidieren lässt. Innerhalb von drei Sekunden entscheidet sich, ob andere mit Sympathie oder Antipathie reagieren.

      Höflichkeit, Rücksichtnahme und Persönlichkeit heißen die Zauberworte für gute Umgangsformen. Um im Berufsleben zu punkten, sollte man sich auf jedem Parkett sicher bewegen, mit unvorhersehbaren Situationen und allen Gesellschaftskreisen zurechtkommen.

      Erst wer die Etikette genau kennt, kann damit jonglieren, ohne ins Fettnäpfchen zu tappen – darin sind sich Benimm-Experten wie die TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen einig.

  6. Monika Sprössling sagt:

    "Ein freundliches Wort kostet nichts, und dennoch ist es das Schönste aller Geschenke.“ Daphne du Maurier, englische Schriftstellerin.

    Studien zeigen, dass Komplimente einem erfreuen und das Selbstbewusstsein stärkt und obendrauf glücklich und gesund macht. Sie bereichern unser Leben, sind Worte persönlicher Anerkennung, schaffen eine angenehme Atmosphäre, erzeugen Sympathie und fördern zwischenmenschliche Beziehungen.

    Die Kunst besteht darin, die richtigen Worte zu finden und diese aus ehrlichem Herzen sprechen zu lassen. Die TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen geben hierzu Schulungen.

  7. Tamara Gruznova sagt:

    Mehr aus Neugier, als aus Notwendigkeit, habe ich einen Business-Knigge-Kurs bei der TRUST-Gruppe besucht. Dabei habe ich mehr gute Erfahrungen gemacht.

    Und dann wusste ich, dass es gut war, ihn zu besuchen. Jetzt klappt es auch besser im Job. Es ging darum, authentisch und parkettsicher eine sehr gute Wirkung bei meinem jeweiligen Gegenüber zu erzielen.

    Ich glaubte, den meisten Situationen gewachsen zu sein, durch das Training fühle ich mich nun noch viel sicherer bei Geschäftsessen und Kundenbesuchen. Ein oftmals unterschätzter taktischer Vorteil. Das Seminar kann ich nur empfehlen.

  8. Dr. Fiona Metzger sagt:

    Ein Kompliment ist eine freundliche, wohlwollende Äußerung gegenüber einer anderen Person, an der etwas positiv hervorgehoben werden soll.

    Das Kompliment kann sich auch als eine Form des „sich Einschmeichelns“ darstellen, um so beim Anderen aufgrund von positiven Bemerkungen Wohlwollen zu erwecken.

    Kompliment ist nicht gleich Kompliment.

    • CEO Martin Fischbach sagt:

      Frau Dr. Metzger,

      man soll mit verteilen der Komplimente vorsichtig sein. „Ich habe noch nie einen so faszinierenden Menschen getroffen, wie dich!“

      Nehmen Sie dieses Kompliment ernst, nachdem das Date Ihrer Meinung nach völlig daneben gegangen ist?

      „Das war die tollste Party, auf der ich je eingeladen war.“ Glauben Sie dies einer internationalen Jet-Setterin?

      Wenn Ihnen das Kompliment zu übertrieben vorkommt, seien Sie vorsichtig auch als Empfänger in Ihrer Reaktion.

      • Jochen E. Prell sagt:

        Herr Fischbach,

        manchmal entpuppen sich vermeintliche Komplimente auch als spitze Attacken gegen die eigene Person. Hier sollten Sie besonders auf der Hut sein. „Der neue Hosenanzug sieht toll an dir aus. Macht glatt 5 Kilo schlanker“. Eigentlich meint die Bekannte – Du solltest dringend etwas abspecken.

        „Ihr Briefentwurf für die neue Kampagne ist wirklich sehr gelungen. Da saßen Sie bestimmt einige Tage dran.“ Leider scheint Ihr Chef keine hohe Meinung von Ihren Texterqualitäten zu haben. Es ist also nicht immer alles Gold, was glänzt! Drum hören Sie genau hin, wenn Ihnen ein Kompliment gemacht wird.

  9. Selina Mariannes sagt:

    Komplimente werden oft missverstanden, deshalb hilft es einen kleinen Scherz einzubauen, der entspannt die Situation – IMMER – bringen Sie Komplimente außerdem selbstbewusst rüber, sonst wirken Sie aufgesetzt.

  10. Vyacheslav Spivak sagt:

    Wie die goldene Regel der Ethik sagt – „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“

    Ein ganz einfaches Grundprinzip und man macht fast alles richtig!

  11. Vertriebsdirektor Bernd Prigge sagt:

    Menschen mit Behinderungen sind ganz normale Mitglieder unserer Gesellschaft. Sie leiden nicht ständig unter ihrer Behinderung. Sie gehen arbeiten, sind fröhlich, haben Freunde, gehen auf Reisen.

    Nur das Leben im Rollstuhl oder das ohne Augenlicht unterscheidet sie vom Nichtbehinderten. Darum kann ein ehrlich empfundenes Mitleid völlig unangebracht sein und verkrampft nur den Umgang. Packen Sie ihn bloß nicht einfach am Arm, um ihm über die Straße zu helfen. Es wäre gut gemeint.

    Wie würden Sie reagieren, wenn ein Fremder Sie ohne ein Wort packt und über die Kreuzung lotst? Helfen Sie dort, wo Ihr Angebot dankend angenommen wird, rauben Sie niemandem seine Eigenständigkeit. Manieren sind Ausdruck einer inneren Haltung, des Anstands nämlich.

    • CEO Thomas Stern sagt:

      Herr Prigge, vieles können und sollen Menschen mit Behinderungen selbst tun – es dauert vielleicht etwas länger.

      Hilfestellungen leistet man, wenn man danach gefragt wird oder sie offensichtlich benötigt wird, z. B. einem Rollstuhlfahrer, der eine Treppe überwinden oder in den Bus einsteigen möchte.

  12. Dr. Guido Rosenkranz sagt:

    Behindert ist man nicht – behindert wird man – auch durch Sprache! Zeigen Sie durch bewusste Wortwahl, dass Sie nicht zu den Behinderern gehören.

    - Reden Nichtbehinderte von "Behinderten", fühlen diese sich abgewertet. Korrekt ist – "Behinderte Menschen" oder "Menschen mit Behinderungen".

    - Begriffe wie "Zwerge" und "Mongoloide" deuten auf Behinderungen hin, sind vor allem herablassend. Die korrekten Bezeichnungen lauten "Kleinwüchsige" und "Menschen mit Down-Syndrom".

    - Niemand ist an den Rollstuhl "gefesselt". Rollstühle sind Hilfsmittel. Sie ermöglichen behinderten Menschen mehr Bewegungsfreiheit.

    - Behinderte Menschen sind keine "Sorgenkinder", sondern völlig normal. Ihre größte Organisation nennt sich deshalb auch "Aktion Mensch".

    - Durchforsten Sie Ihre Alltagssprache nach diskriminierenden Begriffen. Dann fällt Ihnen die Umstellung nicht schwer, wenn beispielsweise bei Ihrem Auftritt Menschen mit Behinderungen im Publikum sind.

  13. Vincet von Schöndorff sagt:

    Manche Pointe ist so gut und die soll einfach raus. Wirklich? Im Büro gelten andere Regeln als am Stammtisch.

    Wer sie missachtet, verscherzt es sich mit den Kollegen. Sich selbst auf den Arm zu nehmen, kommt besser als ranziger Jux auf Kosten anderer.

  14. Werner Lindl sagt:

    Humor als Erfolgsstrategie, zieht eine klare Grenze, wo für sie der Spaß aufhört. Wenn Tausende Mitarbeiterinnen entlassen werden, ist es nicht möglich, aus Managementsicht einen Witz darüber zu machen. Aus Betroffenen Sicht schon. Humor ist eine Motivationsstrategie.

    Wo ein Mensch nicht nur als störendes Anhängsel seiner Arbeitsproduktivität gesehen wird, sondern als ganzer Mensch mit seinen Emotionen, seiner Begeisterung, wird er beides auch ins Unternehmen einbringen – und nicht in die innere Kündigung gehen.

  15. CEO Adele Schönau sagt:

    Selbstsicheres und souveränes Auftreten, Stil und gutes Benehmen sind wichtige Voraussetzungen bei der Suche nach einer Arbeitsstelle oder einem Ausbildungsplatz.

    Das Projekt "Karriere mit Stil" bei der TRUST-Gruppe vermittelt, wie Sie sich souverän bei der Jobsuche und im Job präsentieren. In den Workshops lernen Sie, wie Sie Selbstbewusstsein und Kompetenz ausstrahlen und mit dem ersten Eindruck überzeugen.

    Verhaltensregeln und Umgangsformen in arbeitsmarktrelevanten Situationen werden Ihnen nicht nur theoretisch näher gebracht, sondern auch in praktischen Übungen trainiert.

  16. CEO Adele Schönau sagt:

    Wir können uns alle gut benehmen. Stimmt das? Im Büroalltag lauern an jeder Ecke ein paar Fettnäpfchen.

    Darf ich den Chef mit Handschlag begrüßen – oder soll ich warten, bis er auf mich zukommt? Und da sind noch die anderen. Sie stinken, sind faul und haben im Büro-Kühlschrank eine beeindruckende Sammlung abgelaufener Joghurts.

    Kollegen können eine echte Plage sein. Wer solche Probleme clever angeht, findet für jede Büro-Sünde eine Lösung. Ein Überblick geben die TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen.

  17. Jan Oliver Neumeister sagt:

    Was Knigge wirklich wollte – Ethik, Moral, Geist, Bildung, Menschlichkeit, Herzenswärme, Natürlichkeit, Authentizität.

    Dazu gehören auch Erziehung und gute Umgangsformen – Besonders im heutigen internationalen Business. Nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel, um ein sympathischer, interessanter, sozial kompatibler, natürlicher Mensch zu sein. Einer der Erfolg hat.

    • Dr. Alexander Schneeberg sagt:

      Herr Neumeister,

      benimm ist wieder in … und dies besonders im Business und ganz besonders im internationalen Business.

      Die Flegeljahre der Etikette sind vorüber, es wird wieder verstärkt auf Ton und Takt geachtet. Während sich ältere Generationen auf diesem Terrain zumeist souverän bewegen, fehlt es den antiautoritär erzogenen Kindern der 60er, 70er, 80er und 90er Jahre an der Selbstsicherheit.

      Meist herrscht hier die Einstellung "Erlaubt ist, was gefällt." Das rächt sich jetzt. Besonders, wenn es um die Karriere geht.

      Heute heißt es wieder mit dem bekannten Goethewort – „Erlaubt ist, was sich gehört!"

  18. Dr. Aemilia Keiser sagt:

    Die Knigge-Erfolgsformel „Eigener Stil + Etikette + Esprit“ – Ideal ist es, wenn alles zusammentrifft. Geist und gesellschaftlicher Schliff.

    Wer in der Form erstarrt, wer nichts anderes kann, als sich gut zu benehmen, wirkt hohl und lächerlich. Gutes Benehmen muss man auch beherrschen, gewissermaßen als Krönung der Persönlichkeit.

    Benimm ist kein Selbstzweck, sondern ein Mittel zum Erfolg. Und er dient dazu, das Leben zu erleichtern.

  19. Damir Pavlic sagt:

    Wir brauchen gewisse Spielregeln, die den gesellschaftlichen Verkehr erleichtern und über manche Verlegenheit hinweghelfen.

    Zudem vermitteln gekonnte Umgangsformen Selbstvertrauen.

    Seit Jahren gibt es einen Boom der Knigge-Seminare. Die Leute können sich jetzt besser benehmen, übertreiben gern und neigen zu einem gewissen übertriebenen Formalismus.
     

  20. CEO Kevin Roberts sagt:

    Chefs verlangen heute neben fachlicher Qualifikation von ihren Mitarbeitern ein hohes Maß an selbstsicherem und stilvollem Auftreten.

    Sie sind so etwas wie die Visitenkarte eines Unternehmens.

    Und wer auf einer Gesellschaft oder einem Abendessen durch plumpe Konversation und ungehobelte Tischsitten auffällt, wird kein zweites Mal eingeladen.

    Zum gelungenen Auftritt gehören eine stilvolle Begrüßung, die richtige Anrede, gepflegter Small-Talk und der souveräne Umgang mit den Tischwerkzeugen.

  21. RA Oswald Redding sagt:

    Viele Führungskräfte haben den Eindruck, ihre Leute würden sich nicht genug anstrengen. Darum kontrollieren sie.

    Genau das hat Einfluss auf die Motivation und Arbeitsleistung. Wer kontrolliert wird, weiß, dass ihm oder ihr kein Vertrauen entgegengebracht wird. Echte Leidenschaft für eine Aufgabe kann so nicht entstehen, Angst ist der Antrieb. Nur – Angst ist kein guter Antrieb.

    • Alexander van den Berg sagt:

      Guten Tag Herr Reddig,

      in einem Kuschelklima entstehen keine neuen Ideen. Ein gutes Unternehmen kennt hitzige Diskussionen und schneidende Kritik.

      Und die soll erlaubt sein! Es gibt kaum eine Umfrage zur Zufriedenheit im Beruf, in der nicht das Arbeitsklima als entscheidende Komponente genannt wird. Das ist auch verständlich – Man will es nett haben.

      Wie hoch ist der Wert der Harmonie wirklich? Man kann sich leicht das Beispiel eines Unternehmens denken, in dem alle Kollegen miteinander kuscheln und die Qualität der Produkte unter dieser Sanftmut leidet.

  22. Dipl.-Ing. Andreas Raschdorf sagt:

    Der Begriff „Kompliment“ stammt ursprünglich aus dem Spanischen. Das altspanische Wort „complimiento“ bedeutete Fülle, Überfluss, auch Übertreibung. Es fand über das Französische Eingang in die deutsche Sprache, wo das Wort „Kompliment“ schon seit Anfang des 17. Jahrhunderts in der Bedeutung „Artigkeit“ oder „Höflichkeitsbezeugung“ verwendet wird.

    Allerdings geht der Gebrauch von Komplimenten heute weit über eine bloße Höflichkeitsbezeugung hinaus. Richtig geäußert wirken Komplimente wie der Mörtel beim Hausbau. Sie festigen Freundschaften und Geschäfts-Beziehungen.

    Eine Beziehung wird wie ein Gebäude Stein für Stein aufgebaut – von 2 oder mehr Menschen gemeinsam.

  23. Norbert J. Kloiber sagt:

    Kompliment oder Lob – worin liegt der Unterschied? Das habe ich mich immer wieder gefragt, bis mich die TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen aufgeklärt haben.

    In vielerlei Hinsicht ähnelt ein Kompliment einem Lob. Der Unterschied zwischen beiden liegt in der Wirkung und auch im Zweck, den die Person, die es ausspricht, damit verfolgt. Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die keinen bewussten Zweck verfolgen, wenn sie loben oder ein Kompliment aussprechen.

    Die Wirkung ist die gleiche. Ihr Zuspruch erfreut den anderen, wirkt motivierend und verringert die emotionale Distanz. Es zeigt, dass Sie dem anderen wohlgesinnt sind. Daher hilft es, Freundschaften zu festigen und neue Beziehungen aufzubauen.

  24. Natascha Schneider sagt:

    Der moderne Kavalier darf ein Kerl sein. Nichts hat die Umgangsformen so sehr verändert wie die Emanzipation der Frau.

    Die TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen sagen – "Die meisten Knigge-Regeln gelten für beide Geschlechter gleichermaßen." Die Emanzipation hat die Umgangsformen radikal verändert. Gewandelt haben sich die Anstandsnormen vor allem, weil sich die gesellschaftliche Stellung der Frauen ebenfalls reformiert hat.

    • Maria-Anna Türp sagt:

      Frau Schneider,

      ich bin froh, dass wir den Männern gleichgestellt sind und trauere der alten Zeit nicht nach.

      Fast alle heute leicht nostalgisch anmutenden Umgangsformen stammten aus einer Zeit, in der die Frau keinen eigenen Beruf nachging und keinen eigenen Status besaß, sondern automatisch den ihres Mannes innehatte.

      Die alten Kavaliersregeln gelten nur noch eingeschränkt. Im Job zähle einzig die Hierarchie, nicht mehr „Ladys first“. Frauen öffnen auch Männern in der Firma die Tür und lassen ihnen im Lift den Vortritt.

      Auch privat hat sich einiges verändert.

    • Hubertus Mannhart sagt:

      Neben den geschlechterspezifischen Regeln gibt es auch die Teamregeln. Wer als Team auftritt sollte sich gut absprechen.

      - Eine gemeinsame Sales-Story /Slogan wirken professionell
      - Ein angepasster Dresscode ist ein Pluspunkt

      Branding ist alles, wenn Ihr Team optisch anspricht und sich die Mitglieder gut verkaufen, ist der Weg für den Erfolg offen.

  25. Lisa Remenar sagt:

    Hallo zusammen!

    Ja, jetzt sind wir Frauen gleichgestellt, nur viele Männer wissen das noch nicht. Beim Aufstehen zur Begrüßung gibt es beispielsweise keinen Unterschied mehr zwischen den Geschlechtern.

    Auch eine Frau sollte sich erheben, wenn ein Mann auf sie oder eine Gruppe zukommt, in der sie sitzt. Was dabei vermieden werden sollte, ist das halbe Aufstehen.

    Halb angedeutet ist das Gegenteil von Wertschätzung!

  26. CEO Christine Friedrichs sagt:

    Manieren im 21. Jahrhundert, ohne Stil zum Erfolg? Davon kann auch heute keine Rede sein. Ganz im Gegenteil, Etikette und Benimmregeln gewinnen wieder an Bedeutung.

    Eine Studie der Universität Darmstadt kam zu dem Ergebnis, dass sicheres Auftreten, Haltung und natürliche Souveränität im Job wichtiger sind als deine Fachkenntnis und alle Zeugnisse.

    Das fängt schon im Bewerbungsgespräch an. Wer zu steif oder zu locker wirkt, wer seinem Gegenüber das Wort abschneidet oder mit der Kleidung völlig daneben liegt, hat keine guten Karten.

    Und im Assessment-Center zählen das Warm-up am Vorabend und das Mittagessen genauso viel wie die Fallstudie oder die Gruppenübung. Ist die Bewerbung erfolgreich, dann sind die ersten 100 Tage im Job die wichtigsten.

    Mit Höflichkeit und Rücksichtnahme kann man bei Kollegen, Mitarbeitern und Chefs punkten.

  27. Dipl. Informatiker Markus Pantel sagt:

    Rund zehn Prozent unseres beruflichen Erfolges hängen von der Leistung ab, dreißig Prozent von Image und Stil und sechzig Prozent davon, dass und wie man gesehen wird.

    Zeit, sich Gedanken darüber zu machen. Wie kann man das Bild, das andere von einem haben, positiv beeinflussen? Zuallererst braucht man Selbsterkenntnis.

    Wer die eigenen Stärken kennt, kann diese ausbauen und – noch wichtiger – an den Schwächen arbeiten. Hilfreich ist es, wenn man Freunde und Familienangehörige frägt, wie man in bestimmten Situationen wirkt.

    Und ich empfehle für die TOP-KARRIERE die TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen.

  28. Dr. Claus Seeberger sagt:

    Neben Knigge sollte man auch die Eigenschaften kennen – Geld, Macht und Status treiben besonders Narzissten und die subklinischen Psychopathen an.

    Deswegen scheinen diese Eigenschaften auf den ersten Blick gut für eine Unternehmensgründung, so Petra Gelleri, Forscherin an der deutschen Hochschule der Polizei. In Führungspositionen sind oft Menschen anzutreffen, die Machtstreben, den Drang nach Selbstdarstellung und Risikoneigung haben.

    Nachhaltig erfolgreich werden diese beiden Typen weniger sein, weil bei ihnen die Fokussierung zu kurz kommt und das Selbstbewusstsein übersteigert ist.

    Eine realistische Sichtweise haben die Machiavellisten. Ihre zielführende Arbeitsweise zeigt sich bei der Betrachtung von Businessplänen. Hier ist das Ergebnis besser als bei den anderen beiden Typen.

  29. Fridrich Hoderlein sagt:

    Jeder Dritte ist rund um die Uhr für den Chef erreichbar! Eröffnen Diensthandys neue Freiheiten – oder sind sie nur elektronische Fußfesseln des Arbeitgebers?

    Ein Drittel der Beschäftigten ist laut einer neuen Umfrage immer für die Firma erreichbar. In den meisten Fällen, weil der Boss es verlangt. Wer Knigge beherrscht, fleißig und diszipliniert ist, bringt es heutzutage weiter als die anderen.

  30. Selina Mariannes sagt:

    Witzemachen am Tisch oder bei einer Veranstaltung ist immer gut – wenn man es kann!
    Hier lauern mehr Fettnäpfchen als bei einem 8-Gänge-Menü.Scherzen Sie am Besten nur mit Menschen die Sie schon ein bisschen länger kennen.
    Wenn Sie sich nicht sicher sind wie eine “witzige” Bemerkung ankommt, LASSEN SIE ES!

  31. [...] ERFOLGS-ABC – “BENIMM IST IN!” UNAUSGESPROCHENE BUSINESS REGELN! [...]

  32. [...] UNAUSGESPROCHENE BUSINESS REGELN! SICHER über glattes [...]

  33. Ravlic Antonio sagt:

    Menschen mit Behinderung sind ebenso normale Menschen wie wir alle. Der einzige Unterschied ist nur, dass sie in manchen Sachen beeinträchtigt sind, doch das hindert sie nicht, sich einzufügen.

    Bevor ein normaler Mensch anfängt, über jemanden mit Behinderung zu reden, sollte dieser sich erst einmal überlegen, was er sagt, denn es könnte ihm sehr weh tun, wie andere über ihn reden.

  34. [...] haben sich auch für diese Artikel interessiert … Benimm-Regeln, die man kennen soll Unausgesprochene Business Regeln Erfolgs-ABC – Benimm ist In. Karriere und Finanzen gehören so zusammen wie, [...]

  35. CEO Samantha Matte sagt:

    "Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistungen!" – Dr. Albert Einstein

    In den letzten hundert Jahren haben Psychologen verschiedene Ansätze zur Persönlichkeit entwickelt – von denen das Konzept der Persönlichkeitseigenschaften eines der wichtigsten und erfolgreichsten ist.

    Dieses bezieht Persönlichkeit auf die einzigartigen psychologischen Merkmale eines Individuums, die eine Vielzahl von stabilen Verhaltensmustern in verschiedenen Situationen und zu verschiedenen Zeitpunkten beeinflussen.

    Diese Persönlichkeitsmerkmale einer Person sind einzigartig und stabil über viele Situationen und Zeitpunkte.

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