SOUVERÄN – BELIEBT & ERFOLGREICH!

Am 28. März 2013, in Magazine, von Güneri Emelie

Benimmregeln bleiben nicht nur offiziellen Anlässen vorbehalten. Gute Manieren sind eine Haltung, die man nicht einfach im Bedarfsfall an- oder ausschaltet. Typische Situationen, in die wir alle regelmäßig kommen wie Tischsitten oder Büromanieren sowie Dresscodes und E-Mail-Etikette sind nicht als starres Korsett gedacht, sondern schildert Konventionen, deren Einhaltung das Gros der Menschen angenehm und höflich empfindet. Wer sich daran hält, beweist Parkettsicherheit und eine gute Kinderstube.

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   Essen
   Es wird nicht getrunken, bevor der Gastgeber
   dazu aufgefordert hat. Ellenbogen werden
   nicht auf dem Tisch abgestützt, das Besteck
   wird zum Mund geführt – nicht umgekehrt, und
   mit vollem Mund spricht man nicht. Unhöflich
   ist auch, das Essen nachzuwürzen, bevor es
   probiert wurde. Im privaten Rahmen kommt
   das einer Beleidigung gleich. Einmal
   aufgenommenes Besteck berührt die
   Tischdecke nicht wieder, bei Pausen wird es
   auf dem Teller geparkt. Heiße Speisen, wie
   Suppen, sollte man nicht kaltpusten -

unschön. Der Suppenlöffel wird mit dessen Spitze zu Mund geführt. Falls Sie sich Wasser nachschenken oder noch etwas Brot nehmen möchten, bieten Sie zuerst den anderen den Brotkorb an, bzw. schenken Sie erst den anderen nach. Inzwischen wünscht man sich kaum noch einen "Guten Appetit". Der Grund – Kommt es vom Gastgeber und Koch, riecht es nach Eigenlob; kommt es vom Gast, lässt es die Vermutung zu, der Wunsch ist nötig. Kurzum – Wünschen Sie sich lieber einen netten Abend oder prosten Sie auf eine gute Partnerschaft.

Flirten
"Die Dosis macht das Gift!" Komplimente hört jeder gerne, sie sollen glaubwürdig bleiben. Übertreiben Sie nicht. Sprüche von klopfenden Draufgängern mag keiner. Bevor Sie losquasseln, stellen Sie erst Blickkontakt her. Wird er auch beim zweiten Mal erwidert, ist das ein Signal, dass Interesse besteht. Eine erste unverbindliche Verabredung macht man am besten auf neutralem Boden – zum Kaffee. In manchen Kreisen ist heute die "Akkolade" – der angedeutete Wangenkuss zur Begrüßung normal.

Ob zweimal oder dreimal geküsst wird – links-rechts-links, hat keine Bedeutung. Entscheidender ist, dass dieser Kuss nur angedeutet wird. Bitte kein lautes Schmatzen oder Berühren der Wange mit den Lippen. Das gilt für den inzwischen aus der Mode gekommenen Handkuss. Auch er wurde nur angedeutet, wobei ER der Dame dabei ins Auge blickte. Früher galt, der Kavalier lädt die Dame ein. Das gilt im Prinzip heute noch. Manche spüren wegen des Reziprozitätsprinzips dabei eine Art Verpflichtung und fühlen sich unwohl, wenn der andere die Rechnung bezahlt.

Fragen Sie die Dame, ob sie damit einverstanden ist, wenn Sie sie einladen. Wenn Sie jemandem einen Korb geben möchten, dann machen Sie das bitte so, dass der- oder diejenige dabei das Gesicht wahren kann. Wortwechsel à la "Haben wir uns nicht schon mal gesehen?" "Nein, und ich hoffe, es kommt auch nicht wieder vor …" sind unhöflich.

Geschäftsessen
Ziel eines Businesslunchs ist nicht auf Firmenkosten satt zu werden, sondern Geschäftsbeziehungen zu verbessern oder zu vertiefen. Konzentrieren Sie sich vornehmlich auf den Gast und machen Sie es ihm so angenehm wie möglich. Dazu gehört, dass Sie ihm den besten Platz anbieten – noch besser- die freie Platzwahl überlassen. Auch, wenn er Ihren bisherigen Platz wählt. Achten Sie darauf, dass der Gast später zu Ihrer Rechten bzw. zur Rechten des Gastgebers sitzt – das ist der Ehrenplatz. Treffen Sie sich nur zu zweit, setzen Sie sich gegenüber, so können Sie sich besser über die Geschäfte unterhalten.

Knigge-ABC – Alle 9 Artikel lesen. Buchen Sie auch die passenden Vorträge!

Artikel Erscheinungstag
ERFOLGS-ABC – "BENIMM ist IN" 15.03.2013
SOUVERÄN, BELIEBT & ERFOLGREICH 28.03.2013
UNAUSGESPROCHENE BUSINESSREGELN 12.04.2013
BENIMM-REGELN, DIE MAN KENNEN SOLL 26.04.2013
SICHER ÜBER GLATTES BUSINESS-PARKETT 10.05.2013
BERUFLICH UND PRIVAT IM VORTEIL 25.05.2013
BUSINESS KLEIDUNG für den HERREN 07.06.2013
BUSINESS KLEIDUNG für die DAMEN 21.06.2013
POSITIVES IMAGE MACHT SOUVERÄN 05.07.2013

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45 Anmerkungen für SOUVERÄN – BELIEBT & ERFOLGREICH!

  1. Dr. Adolf Stuart sagt:

    „Der kultivierte Mensch und seine Essmanieren!“ – Dazwischen liegen oft noch Welten.

    Beim Essen erkennt man immer zuerst, was für eine Kinderstube man entsprungen ist.

    Da gerade ein gesellschaftliches Essen eine gesellige Angelegenheit ist, hat man hier am meisten Gelegenheit, die Manieren eines Dritten zu beobachten oder selbst ins Fettnäpfchen zu treten!

    • Damian Graf Beissel von Gymnich sagt:

      An sich ist das Essen, also das Vorbereiten der Nahrungsmittel in mundgerechte Häppchen am Tisch, keine besonders schöne Tätigkeit.

      Sie kann durch das richtige Tun, das der kultivierte Mensch hierzu ersonnen hat, zu einer immerhin noch ganz eleganten Sache werden. Denkt man an den Glanz, der in Form hübscher, kostbarer und blinkender Tafelservice dem Essen verliehen wurde, so ist es zu verstehen, dass es wichtig ist, unter Wahrung guter Essmanieren damit richtig umzugehen.

      Ein paar Vorträge von den TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen würden den meisten Artgenossen gut tun.

  2. RA Oswald Redding sagt:

    Im Lokal oder in einer Gesellschaft mit einem gewissen Niveau wird es verlangt, anständige Tischmanieren vorzuweisen.

    Gerade Kinder kennen das geordnete Essverhalten noch nicht und sollten deshalb von den Eltern mit den Knigge-Regeln bei Tisch vertraut gemacht werden. Kindern Essmanieren beibringen kann so manchen Nerv rauben, doch für das Ergebnis wird man belohnt.

    Trainings gibt es auch hier bei der TRUST-Gruppe.

  3. Dipl.-Ing. Nicole Rüdlin sagt:

    Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

    stellen Sie sich vor, Sie sind Chef und haben 3 Bewerber zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Sie begrüßen den ersten Bewerber freundlich.

    Dieser erwidert - "Guten Tag, mein Name ist Wichtig. Frank Wichtig.“

    Sie begrüßen auch die beiden anderen, halten ein wenig Small Talk und gehen dann mit Ihren drei Bewerbern zum guten Restaurant nebenan. Als der Kellner das Brot bringt, greift Herr Wichtig, vorsichtig zu, nimmt sich das Brotmesser, schmiert ein wenig Butter auf das Brot und beisst ein Stück ab.

    Dann serviert der Kellner Wasser im Stielglas und Ihre Bewerberin, Frau Bauer, nimmt gleich einen Schluck, weil sie durstig ist. Dabei fasst sie oben an der Wölbung das Glas an. Während sich jeder ein Schluck Wasser gönnt, erzählen Sie ein paar Sätze über die zukünftigen Aufgaben.

    Alle nicken interessiert. Als Sie dann eine längere Pause machen, erhebt sich, Herr Knaus, von seinem Stuhl, legt seine Serviette dort ab und entschuldigt sich ein wenig verlegen mit den Worten - „Ich bin gerade mal für kleine Jungs, bevor das Essen kommt …“

    Sie nicken freundlich und wenden sich den übrigen zwei Bewerbern zu … Sie merken - Diese Geschichte lässt sich noch lange weiterführen. Und viele der Fettnäpfchen werden Ihnen auf den ersten Blick aufgefallen sein … andere lassen sich oft nur von „Knigge-Kennern“ - und nur auf den 2. Blick - erkennen.

  4. Dr. Leya Böhm sagt:

    Kann wirklich ein „falsches Abbeißen“ vom Brot für berufliches Weiterkommen und das Ansehen entscheidend sein? Schlampige Tischmanieren sind tatsächlich in unserer Gesellschaft der heimliche „Gradmesser Nr. 1“ für die gesamte „gute Kinderstube“.

    Nicht nur beruflich, sondern auch privat. Das wird nicht so deutlich kommuniziert. Wer sich im offiziellen Rahmen oder auch privat Fehler erlaubt, vor dem verschließen sich Türen zu wichtigen Kreisen, die andere mit Leichtigkeit erobern.

    • CEO Vivien Schröde sagt:

      Wer sich mit den zeitgemäßen Regeln guter Umgangsformen gut auskennt, kann in verantwortungsvoller Position auch im privaten Kreis „Knigge-Blöffer“ enttarnen und selbst peinliche Fettnäpfchen umgehen. Und vermeiden, selbst als „Knigge-Nicht-Kenner“ oder gar als „Knigge-Blöffer“ entlarvt zu werden – Das ist richtig, richtig peinlich.

      Auch hier scheint es auf den 1. Blick nicht leicht, die Wahrheit herauszufinden. Wenn Sie in bestimmten Situationen im Internet googeln, finden Sie oft nur „Knigge-Halbwahrheiten“ oder „Knigge-Gerüchte“ die von oberflächlich recherchierenden Boulevard-Magazinen ins Netz gestellt werden. Deshalb üben mit TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen.

  5. Franz J. Herrmann 1. Vorstand von Bund der Sparer e.V. sagt:

    Geht man „für kleine Jungs“, „aufs Klööchen“, oder „auf die Toilette“?

    Die Frage nach der Toilette ist natürlich erlaubt. Stilvoller ist es zu fragen – „Wo kann ich mir denn hier die Hände waschen?“ Das sind Kleinigkeiten – echten Knigge-Kennern verraten sie oft sehr viel über andere.

    Wie verhalten Sie sich in der Öffentlichkeit, zum Beispiel im Restaurant, am besten?

  6. Ferdinand D. Dürhofer sagt:

    In jedem edlen Restaurant stehen sie bereit, die Fettnäpfchen, in die viele gerne treten. Wer es nicht an die hier geltenden ungeschriebenen Gesetze gewöhnt ist, wird mehr mit deren Einhaltung als mit dem Essen beschäftigt sein. Die gute Nachricht: Dafür schmeckt das Essen sehr, sehr lecker.

    In einem schicken Restaurant gilt es, Haltung zu bewahren. Den Rücken gerade aufrichten, die Arme an den Körper anlehnen und niemals die Ellenbogen auf dem Tisch ablegen. Selbst die Handgelenke sollten den Tisch nicht berühren, wenn man gerade mit seinem Besteck zugange ist.

  7. CEO Adele Schönau sagt:

    Beim ersten Date gelten ganz andere Gesetze als im Nobelrestaurant. Diese sind nicht gerade leichter. Essen entspannt und lenkt ab. Das nützt besonders denjenigen, die aufgeregt sind und ja keinen Fehler machen wollen.

    Dann kommt der Fauxpas bestimmt. Der Restaurantbesuch hat noch einen weiteren Vorteil – Gesprächspausen sind nicht automatisch peinlich, sondern ergeben sich von selbst, wenn gerade der Mund voll ist. Ansonsten darf über alles gesprochen werden, was beide interessiert und die Privatsphäre nicht verletzt.

    Beim ersten Date sind das meist keine Geschichten über den Expartner oder jammervolle Ergüsse über die Schattenseiten des Lebens, sondern nette, witzige und unterhaltsame Gesprächsthemen.

  8. Marko Schüssel sagt:

    Klassische Tischsitten, die jeder kennen sollte – Das Besteck von außen nach innen benutzen, das Essen nach der Probe erst nachsalzen, die Serviette auf den Schoß legen …

    Welche besonderen Regeln gelten bei einem Geschäftsessen? Was muss ich als Gastgeber beachten? Auf diese und weitere Fragen haben die TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen die besten Antworten für Sie parat. Regelmäßig die Karriere-mit-Stil-Reihe-Seminare besuchen – es lohnt sich.

  9. Nejla Oppenheim sagt:

    Stellen Sie sich vor, eine Geschäftsfrau lädt ihren Kunden und einen älteren Kunden zum Essen ein. Als sie das Restaurant betreten, begrüßt der Eingeladene den Oberkellner: „Die Dame hier hat einen Tisch bestellt“ und zeigt dabei auf die Eingeladene. Wie fühlt man sich in dieser Situation?

    Eher deplatziert. Es sollte eine nette höfliche Geste sein, diese kam bei der Geschäftsfrau nicht als solche an. Damit Ihnen solche Peinlichkeiten nicht passieren, wäre und ist es sinnvoll an Knigge-Kursen teilzunehmen oder Experten um Rat zu fragen. Mein Finanzen-Knigge-Experte ist der Dr. h.c. Stefan Buchberger.

  10. Soja Luck sagt:

    Häufig sind Firmenfeiern oder die berühmte Weihnachtsfeier eines Unternehmens eine Stolperfalle. Es gilt, "Du" bleibt "Du". Per-DU – sollte nicht auf Firmenfesten aus einer Bierlaune heraus angeboten werden.

    Das Angebot sollte ernsthaft und nachvollziehbar sein. Eine Vier-Augen-Besprechung oder ein gemeinsames Mittagessen sind günstige Gelegenheiten, um das Du zu offerieren.

  11. Stefan Spatzmann sagt:

    Die richtige Reihenfolge des Grüßens ist für Viele eine Herausforderung. Dabei gilt grundsätzlich, es grüßt zuerst:

    - der Herr die Dame
    - der Jüngere den Älteren
    - der Mitarbeiter den Vorgesetzten
    - der Mitarbeiter den Kunden, wenn der beim Hinzukommen nicht gegrüßt hat
    - der Einzelne die Mehrheit

    Augenkontakt und ein höflicher Gesichtsausdruck gehören dazu.

  12. Stefan Spatzmann sagt:

    Das passende Outfit entscheidet oft über den Erfolg eines Meetings oder Kundengesprächs. Orientieren Sie sich für das passende Outfit an der Art und dem Stil des Unternehmens und des Anlasses.

    Es gilt …
    Je kreativer die Branche, desto lockerer der Dresscode.
    Je höher Sie in der Unternehmenshierarchie sind, desto strenger der Business-Dresscode.

    Folgende Fragen helfen …
    - Welche Erwartungen hat mein Gegenüber an mich?
    - Was tragen Kollegen und der Vorgesetzte?

  13. Dr. Jürgen Engelberth sagt:

    Essen ist nicht nur nüchterne Nahrungsaufnahme, es ist Genuss, Stil, Freude und der Rahmen gesellschaftlicher, festlicher Stunden. Immer, wenn es gilt, einen großen Augenblick oder ein besonderes Ereignis, sei es in der Firma, Familie oder im Freundeskreis, dann wird dies mit einer reich und elegant gerüsteten Tafel begonnen.

    Vom Taufessen bis Begrüßungsmahl zum Abschiedstrunk, stets sind es leibliche Genüsse, die uns begleiten und immer soll der daran Teilnehmende in der Lage sein, sich anzupassen. So sind Tischtuch und Porzellan, Kristall und Silber, die hübschen Brotkörbchen und Soßennäpfchen, Leuchter und Vasen, Deckchen und Schalen nicht dazu geschaffen worden, um herumzustehen oder gar zu stören, sondern um das Essen zu einer Art Kulthandlung zu gestalten.

    Man soll seine Regeln, die Essmanieren, kennen, um nicht im wörtlichen und im übertragenen Sinne überall anzustoßen.

  14. Gerrit Blattmann sagt:

    Gute Manieren gelten auch für das Essen in der Kantine. Auch wenn diese kein Gourmet-Restaurant ist, sollte man darauf achten, wie man sich dort benimmt.

    Häufig essen die Vorgesetzten mit und nehmen wahr, wie sich ihre Mitarbeiter bei Tisch verhalten. Dabei registrieren sie auch, ob jemand souverän mit Kollegen und Servicekräften umgeht. Gute Umgangsformen sind also in jeder Situation gefragt.

  15. Dipl. Informatiker Markus Pantel sagt:

    Hier noch ein paar Tipps. Zum ersten Schluck fordert immer derjenige auf, der eingeladen hat. Das Glas ist stets am Stiel zu halten. Nicht nur, weil es beim Anstossen schöner klingt, sondern beim Anfassen des Kelchs kann sich das Getränk auch sehr leicht erwärmen.

    Beim Anstossen sollte man sich immer in die Augen sehen. Als Trinkspruch ist ein "Zum Wohle" oder "Auf ihr Wohl" oder ein "Prosit" angebracht. Aperitifs, wie Portwein oder Sherry, werden als appetitanregende Getränke gereicht. Hat das Essen begonnen, werden sie nicht mehr getrunken.

    Wird die Weinsorte gewechselt, sollte man vom vorher servierten Wein nicht mehr trinken. Wenn das Glas noch gefüllt ist, kann man es einfach stehen lassen. Allerdings wird es jeder Gastgeber respektieren, wenn man lieber bei einer Sorte bleiben will.

  16. Dr. Franziska Brandl sagt:

    Nach der Mahlzeit wird die Serviette entgegen ihrem Originalkniff gefaltet, um die Flecken nach innen zu verdecken und links neben den Teller abgelegt.

    Papierservietten dagegen können einfach zusammengefaltet neben den Teller gelegt werden. Zu einem Menue gehören Stoffservietten, sie lassen sich besser handhaben, dekorieren und sehen einfach schöner aus.

    Fauxpas – Die Serviette auf den leeren Teller oder gar in die Reste legen. Auch bei Papierservietten streng verboten!

  17. RA Dr. Jörg Zauner sagt:

    "Mit vollem Mund spricht man nicht!" – das sollte jedes Kind wissen. Kinder mit Tischmanieren werden immer seltener, deshalb boomen Benimm-Kurse.

    Ein Salatteller kann eine Herausforderung sein. Vor allem, wenn man acht Jahre alt ist und sein feinstes Kleid trägt. Wie soll man die großen, knackigen Salatblätter samt Sauce unter Vermeidung größerer Katastrophen in den Mund befördern?

    Dass die Hände dabei nicht zum Einsatz kommen dürfen, ahnten die Kinder ja schon. Dass der Salat nicht mit Messer und Gabel in mundgerechte Stücke geschnitten werden darf, ist den meisten neu.

    Benimmtrainer der TRUST-Gruppe macht vor, wie man ein großes Salatblatt mit dem Besteck in ein mundgerechtes Päckchen faltet.

    • Hans Joachim Langmann sagt:

      Herr Dr. Zauner,

      ein Knigge-Kurs alleine kann nicht die häusliche Erziehung ersetzen. Denkanstöße für die ganze Familie liefern, das kann er.

      Die Kinder sind durch die ungewohnte Umgebung im Restaurant und die Gemeinschaft in der Gruppe viel aufmerksamer und lernfreudiger als zu Hause, wo sie bei den immer gleichen Ermahnungen schnell auf Durchzug stellen.

      Und manchmal profitieren auch die Eltern.

  18. Jasmin Gruber sagt:

    Der Arbeitsplatz gehört zu den beliebtesten Orten für die Partnerwahl. Liebeleien am Arbeitsplatz werden vielleicht von Chefs und Kollegen weitgehend akzeptiert. Wer andere ständig mit Turteleien konfrontiert, macht sich unbeliebt.

    Flirten Sie bitte diskret. Gerade, wenn noch nicht klar ist, ob es wirklich zu einer langfristigen Beziehung kommt, lohnt es sich vorerst, schweigend zu genießen. Nicht jeder Kollege will und sollte wissen, ob es gut läuft, Sie einen Korb bekommen haben, oder ob Sie selbst die Beziehung "mit dem netten Kollegen von nebenan" beendet haben.

  19. Karin Stadler sagt:

    Von wegen, Männer sind immer Eroberer. Auch sie wollen manchmal umgarnt werden. Lässt der angehimmelte Kollege mit einer Einladung auf sich warten oder ruft der neue Lover nach zwei Wochen nicht mehr an – dann ist Eigeninitiative gefragt.

    Neben aller Emanzipation fällt es vielen Frauen schwer, beim Anbandeln den ersten Schritt zu wagen und ihr Interesse an einem Mann zu offenbaren. 

  20. Dr. Bernadette Graf sagt:

    Sind wir alle zu schlau? Für den mittleren Angestellten ist das klar – Der Chef hat nur den großen Mund, in Wahrheit aber nix drauf. Und der Kollege nebenan hält sich nur deshalb für besonders schlau, weil es ihm an der Intelligenz mangelt, seine eigene Unfähigkeit zu erkennen. Selbstüberschätzung ebnet den Weg in die Chefetage?

    Psychologen untersuchen das Phänomen der geschönten Selbstwahrnehmung schon seit längerem – und haben bis heute vieles untersucht.

    Wie kommt es, dass 94 Prozent der College-Lehrer in den USA glauben, dass sie überdurchschnittlich gute Pädagogen sind? Oder dass bei einer Umfrage unter einer Million US-Schülern 70 Prozent sich als überdurchschnittlich gut einstufen? Und nur zwei Prozent als unterdurchschnittlich?

    Besteht die Menschheit nur aus Überfliegern?

    • Psychologin Dr. Margarete Bauer sagt:

      Frau Dr. Graf,

      Selbstüberschätzung führt zum Untergang – Diese zwei Wissenschaftler präsentieren im Wissenschaftsmagazin "Nature" eine neue, auf natürlicher Selektion basierende Erklärung für das Phänomen der Selbstüberschätzung.

      Prof. Dr. James Fowler von der University of California in San Diego und sein Kollege Prof. Dr. Dominic Johnson schreiben, dass es Selbstüberschätzung gar nicht geben dürfte.

      „Sie führt ja zum Untergang oder in die Katastrophe, sei es an der Börse, im Unternehmen oder im Krieg!“

  21. Dr. med. Frank C. Werner sagt:

    Verehrte Kollegen,

    die beiden Forscher können mit einem einfachen Modell aus der Spieltheorie zeigen, dass es sich unter bestimmten Voraussetzungen auszahlt, die eigenen Fähigkeiten für größer zu halten, als sie tatsächlich sind.

    Immer dann, wenn der mögliche Gewinn in einem Streit groß ist im Verhältnis zu dem Schaden, den man im Kampf gegen den anderen erleiden kann.

    Das Modell von Prof. Fowler und Prof. Johnson ist einfach – Es gibt ein Objekt der Begierde – einen Geldschein oder etwas zu Essen – und zwei Personen, die es darauf abgesehen haben.

    Eine Person kann Ansprüche auf das Objekt der Begierde anmelden – oder auch nicht. Wenn nur eine Person interessiert ist, bekommt sie das Objekt kampflos. Stellt keiner Ansprüche, bekommt es niemand. Sind beide interessiert, kommt es zum „Duell“.

  22. Dr. Erhard G. Huber sagt:

    Erfolg ist Zufall? Alles viel zu anstrengend?

    Vergessen Sie's! Kennen Sie "Günter"?

    Günter ist der innere Schweinehund. Wenn er die richtigen Tipps und Strategien kennt, geht Ihnen der Erfolg locker von der Hand.

    "Kaum macht man's richtig, schon klappt's!" – sagen die TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen.

  23. Erich Kästner sagt:

    Für viele ist Fisch immer noch der Angstgegner bei Geschäftsessen. Wenn das Bestellen à la carte möglich ist, können Sie einfach ein Filet wählen – das darf in einem guten Restaurant keine Gräten haben. Falls Sie einen ganzen Fisch bekommen, ziehen Sie zuerst vorsichtig die Rücken- und Bauchflossen ab.

    Damit haben Sie schon eine Menge kleiner, lästiger Gräten entfernt. Dann fahren Sie mit dem stumpfen Fischmesser unter der Haut des Fisches entlang, heben sie ab und deponieren sie auf dem Grätenteller. Bei einer Forelle Müllerin oder einer Mandelforelle wird die Haut mitgegessen – in diesem Fall entfällt dieser Arbeitsschritt. Nun wird der Fisch entlang des dunklen Scheitels – Rückgrat – vom Kopf bis zum Schwanz eingeschnitten – stechen Sie das Fischmesser vorsichtig ein, dann spüren Sie, wenn Sie auf die Mittelgräte stoßen: Bis hierhin und nicht weiter!

  24. Laura Bakaric sagt:

    Kartoffeln und Knödel werden in der Regel nicht geschnitten, sondern mit der Gabel zerteilt – sie können dann durch die rauhe Oberfläche mehr Sauce aufsaugen. Zu lange Nudeln werden normalerweise mit der Gabel gekürzt – oder, ganz klassisch, am Tellerrand auf die Gabel gedreht.

  25. CEO Eva Davis sagt:

    Löffel werden immer zum Mund geführt und nicht umgekehrt! Eine Unsitte ist es, die Suppe durch Pusten abzukühlen. Zu den schlimmsten Geräuschen gehört das Schlürfen.

    Das Besteck darf nicht rechts und links auf dem Tellerrand abgelegt werden, da es leicht abrutschen kann oder Speisereste und Saucen auf das Tischtuch tropfen können. Das Besteck ist ordentlich auf dem Teller abzulegen, es gehört sich, es an den Spitzen zu kreuzen. Kleine Löffel und Messer an der oberen Seite des Tellers sind für die Nachspeise bzw. für Käse oder Obst gedacht.

    Spaghetti – das ewige Thema – Gabel in die rechte Hand, zwei bis drei Spaghetti aufspießen. Profis drücken die Gabel gegen den Tellerrand und "wickeln" die Spaghetti mit Drehbewegungen auf.

  26. Fiona Metzger sagt:

    Die lieben Kniggeregeln, die haben es in sich. Beim Tisch gerade sitzen und beide Hände bis zum Handgelenk auf den Tisch legen. Der Ellenbogen hat auf dem Tisch nichts zu suchen, ganz unter dem Tisch darf der Arm auch nicht verschwinden – Wer beim Essen eine Hand unter dem Tischtuch baumeln lässt, der hängt über dem Menü, wie ein Schluck Wasser in der Kurve.

    Auch die Dinge, die Sie allein nicht erreichen können, lassen Sie sich herüberreichen, anstatt sich selbst quer über den Tisch zu legen und mit dem Bauch in der Sauce zu landen.

  27. Waltraud Müller sagt:

    Hallo zusammen,

    selbst bei Brot essen kann man eine Menge falsch machen. Das darf man, aus dem Brotkorb sich mit den Händen bedienen.

    Das Brot wird immer in mundgerechte Stücke gebrochen und nie mit dem Messer geschnitten. Liegt ein kleines Messer auf dem Brotteller bereit, dann streicht man mit ihm Butter auf das Brot.

    Und wo wir gerade beim Schneiden sind – auch Salat, Kartoffeln und andere Beilagen werden nicht geschnitten, sondern mit der Gabel zerteilt oder – das gilt für Salatblätter – in kleine mundgerechte Päckchen gefaltet essen.

  28. Dietrich Mankelmann sagt:

    Richtiges Benehmen ist die Basis für den beruflichen Erfolg – für die meisten liegt der berufliche Erfolg im richtigen Benehmen.

    http://karriere-mit-stil.trust-wi.de/2012/12/selbstbewusstsein/

  29. Peter Führmann sagt:

    Herr Mankelmann,

    für diejenigen, die Benehmen nicht als Karriere-Ziel haben, eine Anekdote von Herrn Knigge.

    "Gutes Benehmen, ist die Kunst sich bemerkbar, geltend, geachtet zu machen, ohne beneidet zu werden.

    Sich den Temperamenten, Einsichten und Neigungen der Menschen zu richten, ohne falsch zu sein.

    Sich ungezwungen in den Ton jeder Gesellschaft stimmen zu können, ohne weder Eigentümlichkeit des Charakters zu verlieren, noch sich zu niedriger Schmeichelei herabzulassen!"

  30. Dr. biol. hom. Claudia Sachs sagt:

    „Wenn Sie denken, Bildung ist zu teuer, versuchen Sie es mit Dummheit!“ - Das sagt Prof. Dr. Derek Bok, ehemaliger Präsident der Harvard University.

    Bund und Länder sehen das ähnlich. Für Weiterbildungsmaßnahmen gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten – auch für die Angebote von der TRUST-Gruppe.

  31. [...] BANKEN – niedrigster VERTRAUENS-WERT! SOUVERÄN – BELIEBT & ERFOLGREICH! [...]

  32. Saskia Schweiger sagt:

    Überreden Sie noch – oder überzeugen Sie schon?!

    Wird es still im Saal oder einer Besprechung, wenn Sie anfangen zu reden? Ernten Sie Lacher, wenn Sie einen Zwischenruf abfertigen? Und – folgt Ihrer Rede donnernder Applaus?

    Wenn Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie die Vorträge der TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen besuchen.

  33. CEO Patricia Bischof sagt:

    „Wir sind Urmenschen in Hugo Boss Anzügen!“ – Fasst Spiegel-Bestsellerautor Dr. Rolf Dobelli aus Luzern unsere heutige Lebenssituation zusammen.

    Folgen sind fatal – "Wir wenden weiterhin die Denkmuster an, die vor 8.000 Jahren nützlich waren und es heute nicht mehr sind!" – sagt er.

    Das gilt für alle Prozesse wie – Job, Geldanlage, Familie! Wer seine Denkfehler erkennt, kann bewusst dagegen steuern und eine fundierte Entscheidungsgrundlage schaffen.

    Und dabei helfen die TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen.

  34. Adrian Rolle sagt:

    Im Restaurant blamieren sich viele, bevor der erste Gang serviert wurde. Am Brotverzehr erkennen geschulte Augen, ob jemand über gute Manieren verfügt.

    Für manchen Gesprächspartner ist hier die gesamte Verhandlung „gegessen“ … nicht für SIE!

    Sie haben Ihren Knigge-Berater zu Rate gezogen und sich auf alle Tischsitten bestens vorbereitet? Mit den Knigge-Seminaren der TRUST-Gruppe ist es ein Kinderspiel.

    http://karriere-mit-stil.trust-wi.de/vortraege/

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