“GESUNDE” – KÖRPERHALTUNG!

Am 21. Dezember 2012, in Magazine, von Güneri Emelie

Gesund bleiben – Sie sitzen am Schreibtisch und fühlen sich nicht so gut? Der Nacken ist verspannt, der Rücken schmerzt und die Augen brennen? Sie können in Ihrer Sitzposition nicht bequem arbeiten? Es geht anders, für einen gesunden Arbeitsplatz gibt es ein paar einfache Regeln.

.
Ihr "GESCHENK" für den Blog-Besuch   J E T Z T - A N S E H E N
.

   Den Hauptplatz im Arbeitszimmer nimmt der
   Schreibtisch ein. Die richtige Höhe hängt von
   der Größe seines Besitzers und dem dazu-
   gehörigen Stuhl ab. Optimal ist ein zwischen
   68 und 76 Zentimeter in der Höhe verstellbarer
   Tisch. Außerdem sollte die Tischfläche groß
   genug sein. Das Standardmaß misst 160
   Zentimeter in der Breite und 80 Zentimeter in
   der Tiefe.

   Tisch und Stuhl aufeinander abstimmen
   Beim Aufstellen des Tischs kann man viele
   Fehler machen. Dabei ist die richtige Position

leicht zu ermitteln. Sie sollen Ihre Arme und Beine bequem ausstrecken können. Schränke, Wände und Regale in Schreibtischnähe brauchen einen Mindestabstand zum Tisch, sonst sitzen Sie verkrampft und bekommen leichter Verspannungen in der Muskulatur.

Auch ein teurer Luxusdrehstuhl mit allen Ergonomiesiegeln hilft nichts, wenn Sie falsch darauf sitzen. Beugen Sie Knie und Ellbogen im rechten Winkel und stellen Sie die Füße fest auf. Jetzt kommt wieder die Höhe ins Spiel, Sie sollen Höhe von Tisch und Stuhl aufeinander abstimmen, um diese Sitzposition zu erreichen. Ein moderner, ergonomischer Bürodrehstuhl ist immer die beste Wahl – Er besitzt eine individuell einstellbare Rückenlehne und eine leicht nach vorne abfallende Sitzfläche. Die Rückenlehne sollte sich mit bewegen und nicht in einer Position fixiert sein. Das ist für viele Leute gewöhnungsbedürftig und die medizinisch beste Lösung.

Glaubenskriege bei der Beleuchtung
Neben Rücken und Schultern
werden am Arbeitsplatz vor allem die Augen beansprucht. Als optimal für ihre Schonung gilt eine Kombination aus indirekter und direkter Beleuchtung. Als Quelle dienen heute in beiden Fällen Leuchtstofflampen – als Leuchtstoffröhre von der Decke, oder als Energiesparlampe in der Büroleuchte. Zu diesem Thema tobt ein Glaubenskrieg zwischen Gelb- und Weißlichtverfechtern. Die einen schwören auf gelbweiße Beleuchtung, die den im zwangsweisen Aussterben begriffenen Glühlampen nachempfunden ist; andere bevorzugen das hellweiße Kunstlicht, das ans Tageslicht erinnert. Letztere Art von Beleuchtung ist auf jeden Fall dort Pflicht, wo Farben beurteilt werden sollen – zum Beispiel im Druckgewerbe oder in der Bekleidungsindustrie. Alle anderen dürfen auch die etwas wärmer wirkenden, gelbweißen Lampen und Röhren einsetzen. Wichtig ist, dass die Deckenbeleuchtung nicht blendet – eine nackte Birne in Blickrichtung ist tabu. Auch die Büroleuchte sollte so ausgerichtet sein, dass sie die Tastatur beleuchtet, nicht Ihr Gesicht.

Gute Sicht durch richtige Entfernung
Laut DIN – Norm soll ein Büroraum mindestens mit 500 Lux Beleuchtungsstärke ausgeleuchtet sein. Als Daumenregel gilt – Pro Quadratmeter zu erhellender Fläche braucht man 25 Watt Leistung einer Leuchtstoff- oder Energiesparlampe. Um den ganzen Raum mit 500 Lux auszuleuchten, ist schon ein recht kräftiges Licht erforderlich. Ideal ist eine starke Schreibtischleute, die den eigentlichen Arbeitsplatz erhellt.

Zu kräftig dürfen Sie den Arbeitsplatz nicht ausleuchten – der Monitor ist tabu, durch die Blendwirkung einer Leuchte belasten Sie Ihre Augen enorm. Ebenso belastend ist ein zu nahe an den Kopf herangerückter Monitor – nicht nur bei Alterssichtigkeit. Damit ist der Verlust der Nahanpassungsfähigkeit "Akkomodation" des Auges gemeint. Die kritische Distanz ist 40 Zentimeter, laut DIN der Mindestabstand für einen Monitor.

Die ideale Entfernung beginnt bei 50 Zentimetern. Ein großer 21-Zöller sollte etwa 80 Zentimeter vom Kopf entfernt sein.

Bei gerader Haltung sollte der obere Bereich des Bildschirms mittig im Blickfeld liegen. Bei dieser Entfernung sollen Sie unter Windows mit der Systemsteuerung – Anzeige > Einstellungen – große Schriftarbeiten einstellen, sonst sind viele Texte unlesbar. Entspanntes Lesen ist das eine, unverkrampftes Tippen das andere. Die Tastatur sollte leicht zu Ihnen geneigt sein. Dafür bieten die meisten Modelle auf der Unterseite Stützen, die Sie aufklappen. Der Abstand der Tastatur zur Tischkante ist ideal, wenn Sie die Unterarme bequem ablegen können. Wer es sehr ergonomisch mag, benutzt eine Handballenauflage oder gleich eine geknickte Tastatur.

Frische Luft hilft beim Denken
Die Maus sollte gut in der Hand liegen – was auch von der Größe Ihrer Hand abhängt und davon, ob Sie Linkshänder sind. Eine unpassende Maus führt zum Verkrampfen beim Doppelklick. Gut sind schnurlose Mäuse, die ungehindert über den Tisch "laufen" können. Jetzt noch ein Punkt, bei dem oft gesündigt wird – Frischluft. Unsere Eltern hatten recht, frische Luft hilft beim Denken. Wer nicht gerade an einer sechsspurigen Straße oder in einem klimatisierten Haus sitzt, soll regelmäßig durchlüften. Das stärkt die Konzentration und verhindert Müdigkeit. Und dann geht es wieder frisch ans Werk.

Kurz & knapp
Richtige Sitzposition beugt Schmerzen und Verspannungen vor
Mischung verschiedener Lichtquellen schont die Augen
Frischluft vertreibt Müdigkeit und Kopfschmerzen

Von Kollege zu Kollege Tipps geben und kommentieren!
Wie stellen Sie Ihren Schreibtisch?
Haben Sie Ihren Arbeitsplatz gut eingerichtet?

.
Legen Sie jetzt die richtige Ursache, um von der Wirkung begeistert zu sein! TRUST-Financial-Personal-TrainerIn©!
.
                                      J E T Z T - A N R U F E N
.
Hinweis

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die TRUST-WI GmbH und "derWissenschaftliche Karriere-Blog" übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Autor des Blogs werden
Sie haben Ambitionen, einen Gastartikel auf "derWissenschaftliche Karriere-Blog" zu veröffentlichen? Dann eine kurze Vorstellung und Artikelidee an [ info@trust-wi.de ] senden.

.
Artikel an FREUNDE   J E T Z T - E M P F E H L E N……………………..QR-Code-Generator
.

26 Anmerkungen für “GESUNDE” – KÖRPERHALTUNG!

  1. CEO der TRUST-WI GmbH Dr. h.c. Stefan Buchberger sagt:

    Weihnachten kommt immer so plötzlich! Und dann die große Frage – “Was schenke ich meinen Mitarbeitern, Kollegen, Vertriebspartnern, Freunden und besonders Familienangehörigen?“

    Schenken Sie WISSEN und damit Erfolg und Zufriedenheit!

    Sie erhalten auf alle TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen Produkte und Vorträge 20 Prozent Nachlass und ein Erfolgs-Buch gratis dazu! Denken Sie daran – es sind nur noch wenige Tage bis zum Weihnachtsfest.

  2. Financial-Personal-Trainerin Manuela Lindl sagt:

    Die zurzeit am häufigsten gestellten Fragen an die TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen!

    „Sollen vermögende Kunden heute Angst vor Eingriffen des Staates haben?“

    Die Antwort der TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen!
    „Die Angst ist in Gegenwart der massiven Verschuldung unserer Volkswirtschaften begründet. Es ist unsere Aufgabe, die Vermögenswerte unserer Mandanten real zu schützen und zu mehren – auch vor Eingriffen des Staates.

    Deswegen ist die Diversifikation der Vermögenswerte, auch was die INTERNATIONALE Verteilung der Lagerstellen angeht, eines unserer sieben bevorzugten Anlagen Ränge. Wir haben gelernt, auch an das vermeintlich „Undenkbare“ zu denken.“

  3. Dr. Dr. h.c. Johanna Weidemann sagt:

    Kopf hoch, Brust raus!

    Wissenschaftler haben bewiesen, was die Samurai vor tausend Jahren schon wussten – Dass die Körperhaltung alles entscheidet. Man geht aufrecht, weder mit gesenktem, noch mit zum Himmel gestrecktem Kopf …

    Man senkt die Schultern, streckt das Rückgrat, kneife das Gesäß zusammen, spant Beine und Bauch an, damit man nicht in der Hüfte nach vorn knickt.

    • Dr. Lars Winter sagt:

      Herr Dr. Weidemar,

      für den legendären Samurai Miyamoto Musashi gab es keine Zweifel, dass die Körperhaltung genauso gepflegt werden soll wie alles andere am Körper.

      Mit der richtigen Körperhaltung, so sein Argument, beeindrucke man nicht nur die anderen Menschen, sondern auch sich selbst. Seitdem ist fast ein halbes Jahrtausend vergangen. Und die Erkenntnisse des alten Ritters werden jetzt auch von modernen Wissenschaftlern bestätigt.

      Schon die persönliche Erfahrung lehrt – Wer sich traurig fühlt, sackt in sich zusammen. Nicht umsonst bemühen viele Ärzte die Analyse der Körperhaltung, um die Depressionen ihrer Patienten zu enttarnen. Das Gefühl von Stärke bewirkt hingegen genau das Gegenteil.

  4. Sara Zinneker sagt:

    Gründe genug also, an der eigenen Körperhaltung zu arbeiten. Der Samurai mit zusammen gekniffenen Pobacken taugt nicht unbedingt zum Vorbild, denn so etwas kann hierzulande schnell lächerlich wirken und erst Recht für Verspannungen sorgen.

    Die Züricher Psychotherapeutin Maja Storch empfiehlt stattdessen, im Alltag kleinere Korrekturen an der Körperhaltung vorzunehmen. Indem man bei einer Fahrprüfung oder beim Examen bewusst darauf achtet, sich zu strecken und der Bauchatmung Platz zu lassen.

    • Financial-Personal-Trainerin Emel Güneri sagt:

      Frau Zinneker,

      zudem gibt es zahlreiche Übungen aus Yoga, Tai-Chi oder Qigong, mit denen man den Körper längerfristig in einer Art "Komm-her-Haltung" stabilisieren kann. Andererseits darf man die eigenen Einflussmöglichkeiten auf die Körperhaltung auch nicht überschätzen.

      Wenn man noch nie mit dem eigenen Körper gearbeitet hat, wird es eine Weile dauern, bis man seine einzelnen Komponenten erspüren und beeinflussen kann.

  5. Dr. Weber sagt:

    Bleibt die Frage, wie die Körperhaltung physiologisch-konkret die Psyche beeinflusst. Ein Weg führt über die diversen Rezeptoren in Muskeln und Sehnen, die das Gehirn exakt über die aktuellen Spannungszustände im Körper informieren.

    Hinzu kommt der Gleichgewichtssinn im Innenohr und natürlich auch so dominante Sinne wie etwa die Augen – Wer dauerhaft den Blick nach unten senkt, dessen Gehirn wird schon allein optisch mehr geerdet, als wenn sich sein Blick überwiegend im Waagrechten fokussiert.

    Ganz u schweigen davon, dass eine gekrümmte Körperposition die Zwerchfellatmung behindert und dadurch die Sauerstoffversorgung einschränkt. Hier sind die TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen die Spezialisten.

  6. RA Renate Holznagel sagt:

    Kein Wunder, dass der Samurai seine Körperhaltung schulte, denn sie beeinflusst Mut und Führungsqualitäten.

    Und damit nicht genug. Wer sich streckt und reckt, entwickelt auch mehr Beharrlichkeit beim Problemlösen und steigert damit einen gewissen Anteil seiner Intelligenz, wie die US-amerikanischen Psychologen Prof. Dr. John Riskind und Prof. Dr. Carolyn Gotay herausfanden.

    Auch in ihrer Studie mussten die Probanden entweder eine ausladende oder eine zusammengekauerte Körperhaltung einnehmen, unter dem Vorwand, dass man mit Elektroden ihre Muskelspannung und Hautleitfähigkeit messen wollte. Danach legte man ihnen einen Test zum räumlichen Denken vor, der aus unlösbaren geometrischen Puzzles bestand.

  7. CEO Daniel J. Sauter sagt:

    Wer in einer ausladenden Pose sitzen konnte, so Prof. Dr. Galinsky, der in Illinois einen Lehrstuhl für Ethik und Entscheidung besitzt, erreichte einen Punktestand von 3,44, wer sich hingegen zusammenkauern musste, kam nur auf 2,78.

    Ein Unterschied von über 20 Prozent – und das unabhängig davon, ob man den Personen vorher ihre angeblichen Führungsqualtäten übermittelt, oder sie als untergeordnete Befehlsempfänger eingestuft hatte.

    Die Körperhaltung beeinflusst das Gefühl von DOMINANZ und STÄRKE weitaus stärker als der Hierarchie-Platz, den man jemandem zuschreibt.

    • Dr. Martina Fischer sagt:

      Dies fördert nicht nur Mut, Willenskraft und Beharrlichkeit, sondern auch die Leistungsfähigkeit des Immunsystems, denn Cortisol ist bekannt dafür, die Widerstandfähigkeit gegenüber Infekten zu schwächen.

      Was im Umkehrschluss bedeutet – Wer überwiegend mit defensiv-gebeugter Körperhaltung durchs Leben geht, verliert nicht nur psychisch, sondern auch immuntechnisch an Power – und sollte sich nicht darüber wundern, dass er in der nasskalten Jahreszeit öfter und länger als andere mit Erkältungen zu kämpfen hat.

  8. Klaus Bruckmaier sagt:

    Das Procedere vom Stärke-Zeigen ist in der Natur weit verbreitet und biologisch gut erklärbar – Das vor Kraft strotzende, mit sich selbst zufriedene Gehirn setzt mit unterschiedlichen Hormonkaskaden genau jene Muskeln unter Spannung, die den Körper straffen und groß wirken lassen.

    Denn, so die Logik der Evolution vom "Survival of the fittest" – Stärke soll man zeigen. Nicht nur, um Feinde und Konkurrenten einzuschüchtern. Sondern auch, damit potentielle Fortpflanzungspartner die Stärke des Gestrafften bemerken und sich ihm hingeben, um der Gattung besonders durchsetzungsfähige Nachkommen zu liefern.

  9. Frank Juncker sagt:

    In diesem Video wird erklärt, was eine neuromuskuläre Dysbalance ist und welche Muskelgruppen wir trainieren müssen, um unsere Körperhaltung zu verbessern.

    Neuromuskuläre Dysbalancen sind der häufigste Grund für Rückenschmerzen. Mit gezieltem, gesundheitsorientiertem Training sind diese Rückenschmerzen sehr häufig in den Griff zu bekommen. Mit diesem Wissen können Sie Körperhaltung verbessern und Rückenschmerzen vorbeugen.

  10. David Petraeus sagt:

    Stehen, Liegen, Heben und Tragen. Das sind die einfachsten aller Bewegungen. Finden Sie nicht auch? Dennoch entstehen durch Fehler bei diesen Tätigkeiten häufig langwierige Rückenschmerzen.

    Wie Sie Ihren Alltag rückenschonend bewältigen und mit gesunder Haltung gleich viel attraktiver wirken, erfahren Sie bei den TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen.

    • Dipl.-Ing. Ralf B. Barth sagt:

      Der Orthopäde erklärt, warum eine gute, natürliche Körperhaltung so wichtig ist und wie man sie erreicht.

      Nacken-, Kopf- oder Rückenschmerzen – sie sind oft die Folge von körperlichen Fehlhaltungen. Wer ständig falsch steht, sitzt, arbeitet oder schläft und dabei seine Wirbelsäule unnatürlich hält, bekommt Probleme.

      Muskeln verspannen, verkürzen, die Wirbelsäule verformt sich, es kommt zu Rundrücken oder Hohlkreuz.

      Aus einer Fehlhaltung kann irgendwann ein chronischer Haltungsschaden werden. Wie kann man gegensteuern und wie sieht eine gute Haltung aus – darüber spricht der Berliner Orthopäde Dr. Ulf Marnitz.

  11. Klaus Schulenberg sagt:

    Sitzen war bisher Ausdruck hoheitlicher Würde. Australische Forscher fanden heraus – Wer viel sitzt, stirbt früher. Es ist Zeit, über das Sitzen nachzudenken.

    Über das Zwiegespräch zwischen Gesäß und Gestühl, Popo und Polster, der liebsten Tätigkeit des modernen Menschen. Da haben die meisten sofort Elias Canetti im Ohr, dass "die Würde des Sitzens" ganz besonders "in seiner Dauer enthalten" ist.

    Canetti, allein von Berufs wegen ein Vielsitzer der Moderne, beschreibt diese Körperhaltung als elementare Form der Machtausübung. Und jahrhundertelang war dieses Konzept sowohl eine mit Denkerstaub beschwerte Weltanschauung als auch Geschäftsstrategie der Könige und Kanzler. Nun erreicht uns eine irritierende Nachricht aus Australien – "Wir sitzen zu viel."

  12. Dr. Bernhard Mattes sagt:

    Forscher des Sax Instituts fanden heraus – Das Risiko für Über-45-Jährige in drei Jahren zu sterben, erhöhe sich um 40 Prozent, wenn sie ihren Tag sitzend verbringen.

    Mehr als 200.000 Testpersonen haben sie untersucht, die Ergebnisse sind verheerend. Besonders betroffen sind Bürohengste und andere Sitzriesen, die sich täglich nur alle elf Stunden aus der Pfühle ihres Stuhls erheben. Erschreckend.

    Jetzt könnte man einwenden, dass Australien für Regungslose ja mit Verlaub ein viel schlimmeres Pflaster ist als Chemnitz oder Baden-Baden, wo uns keine Trichternetzspinnen und Giftschlangen namens Inlandtaipan nach dem Leben trachten, wie man nachts auf N24 immer hören kann.

  13. Werner Koiltsch sagt:

    Mithin gilt ab jetzt weltweit – Sitzen, ob vornehm, ergonomisch oder gekrümmt, gefährdet die Gesundheit. Das trifft auch ins Herz deutscher Gemütlichkeit, ihre Barockfauteuils und Bauhaussofas.

    Der zuständige Minister wird baldigst Warnungen auf Sitzgelegenheiten diktieren und jedes Möbelhaus in Alarmbereitschaft versetzen, mit Horrorbildern von Bauchfettrollen und nässenden Kratzbuckeln.

    Gegen den weiteren Verfall verordnen die Forscher mehr Bewegung. Verblüffenderweise auch statt Schreibtisch ein Stehpult.

  14. Dr. Petra I. Binz sagt:

    Was hat der richtige Bürostuhl mit dem Selbstbewusstsein zu tun? Eine Menge! Das fanden US-Forscher der Northwestern University in Illinois in einer Studie zum Thema Führungspotenzial heraus.

    Und das so – Die Hälfte einer Gruppe von Studenten durfte sich fünf Minuten auf einem komfortablen Bürosessel breitmachen, die anderen Teilnehmer mussten sich mit schmalen, unbequemen Stühlen begnügen.

    In anschließenden schriftlichen Tests zu Stärke und Durchsetzungskraft zeigte sich – Die Probanden auf den ausladenden Sitzpositionen schnitten besser ab.

    Für die Berliner Diplom-Psychologin und Yogalehrerin Dr. Christa Traczinski vollkommen einleuchtend – „Körper und Seele spiegeln einander. Wer sich klein macht oder machen soll, atmet flach, klingt leise – und knickt auch emotional ein.“ Die spürbare Folge – Man traut sich weniger zu, ist innerlich blockiert. Unsere Körperhaltung hat immer auch Einfluss auf unsere Selbstwahrnehmung.

  15. Dr. biol. hom. Claudia Sachs sagt:

    Das Zusammenspiel von Körper und Geist funktioniert auch in umgekehrter Richtung – „Wer ein gutes Selbstbewusstsein hat, strahlt das aus“, erklärt der Mannheimer Psychologe Dr. Rolf Merkle, der sich seit Jahren mit dem Thema beschäftigt.

    „Die Einstellung zu uns selbst beeinflusst die Körpersprache: unsere Haltung, Mimik, Gestik, den Blick, die Stimme – einfach alles.“ Andere nehmen diese versteckten Signale in Bruchteilen von Sekunden wahr und bilden sich ihr Urteil.

    Menschen, die aufrecht durchs Leben gehen, so zeigen zahlreiche Studien, wirken attraktiver und kompetenter. Aus evolutionärer Sicht nachvollziehbar, denn wer durch seine Haltung Stärke demonstriert, sammelt Pluspunkte – privat bei der Partnerwahl, im Job signalisiert man, dass man es locker mit der Konkurrenz aufnimmt.

    • RA Dr. Christine Sommer sagt:

      „Sitzen oder gehen wir aufrecht, kann die Lebensenergie ungestört fließen, alle Zellen sind ausreichend mit Nährstoffen versorgt“, erklärt die Diplom-Psychologin und Yogalehrerin Christa Traczinski. Wo Muskeln verspannt sind, entstehen Fehlhaltungen und Blockaden.

      Die Folge – Manche Zellen sind unterversorgt mit Sauerstoff, wir fühlen uns nicht wohl in unserer Haut – und das merkt man uns an. Wie gut, dass sich eine bessere Haltung erlernen lässt. Vor allem ganzheitliche Trainingsmethoden wie Yoga, Tai Chi oder Pilates sind ideal, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Sie richten die Wirbelsäule auf und strecken den Körper.

      Verbunden mit der richtigen Atemtechnik, kann so die Energie wieder ungehindert fließen. Lunge und Herz werden weit, Blockaden lösen sich. Man fühlt sich dadurch freier, offener – und auch selbstbewusster.

  16. CEO der TRUST-WI GmbH Dr. h.c. Stefan Buchberger sagt:

    Das TRUST-Team und die BLOG-Redaktion wünschen allen BLOG-Besuchern angenehme besinnliche, fröhliche Weihnachten.

  17. Oskar Steinkrug sagt:

    Diese Tipps sind wirklich hilfreich, um Rückenproblemen vorzubeugen. Ich selbst benutze an meinem Arbeitsplatz einen ergonomischen Stuhl ohne Lehne. So sitze ich gerade und aufrecht.

    Alternativ können Sie auch einen Gymnastikball verwenden. Gerade für Menschen, die die meiste Zeit am PC sitzen, ist eine optimale Beleuchtung das A und O. Die richtige Beleuchtung ist enorm wichtig, um Augenschäden vorzubeugen, frei nach dem Motto "Lieber etwas zu hell, als zu dunkel!"

    Desweiteren lüfte ich regelmäßig durch. Stoßlüften ist gesünder als ständig das Fenster zu kippen. So erwärmt sich frische Luft schneller. Haben Sie auch an Ihrem Arbeitsplatz die optimalen Bedingungen?

  18. Dr. Stefanie Eden sagt:

    „Weltuntergang kommt später als gedacht!“ Haben Sie ihn auch verpasst, den Weltuntergang? Laut Maya-Kalender hätte dieses Ereignis am Freitag, den 21.12.2012 geschehen sollen.

    Wahrscheinlich lag es an den vielen Glückwünschen der TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen. Wir danken euch dafür und vor allem für die so warmherzige Betreuung.

    Auch ich wünsche euch allen zu den Festtagen besinnliche und ruhige Stunden, zum Jahreswechsel gute Stimmung, Freude und Optimismus, und im neuen Jahr 2013 Glück und Erfolg!

  19. Dominik Krapfen sagt:

    Liebe Frau Güneri,

    hiermit möchte ich mich für das Praktikum bei Ihnen im Büro und für die freundliche Betreuung bedanken. Ich habe viele für mich wertvolle Erfahrungen sammeln können.

    Ihnen und Ihrem gesamten TRUST-Team besinnliche Feiertage und für die Zukunft alles, alles Gute.

  20. Christos Dhimitris sagt:

    Viele Leute lassen die Körperhaltung und das Umfeld außer Acht, wenn sie am Arbeitsplatz sind. Was jedoch vielen nicht bewusst ist, ist, dass die Wirbelsäule nicht dafür gedacht ist zu sitzen.

    Das Sitzen ist für das Becken und die Wirbelsäule zwar keine große Belastung, aber wenn man sich überlegt, dass man 5 Tage die Woche jeweils 3-4 Stunden auf einem Stuhl sitzt, dann hat man in einem Monat 60-80 Stunden in dieser Haltung verbracht.

    Und das ist durchaus eine große Belastung für unsere Körperhaltung.
 Neben der richtigen Sitzposition ist auch regelmäßiges Dehnen und Strecken unerlässlich, zumal unsere Leistung in erster Linie von unserem Wohlbefinden abhängt, weswegen wir uns bemühen sollten, dieses Wohlbefinden aufrecht zu erhalten.

  21. Alexander Margoulis sagt:

    Der menschliche Körper ist nicht dafür ausgelegt mehrere Stunden am Tag in sitzender Haltung zu verbringen. Umso wichtiger ist die richtige Sitzhaltung, um Schäden und Fehlstellungen an der Wirbelsäule vorzubeugen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Sie können folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>